The Ladies Diner

Mit ihrem American Diner bringen „The Ladies“ amerikanisches Flair nach Esslingen-Zell. Einen Markenstreit um ihren Firmennamen haben die beiden Gründerinnen bereits überstanden. Abgesehen davon geht es bislang nur bergauf. Zum Glück.

Burger, Spareribs, Hot Dogs, Chili und Salat: Wer amerikanisches Essen liebt und es dabei auch noch „homemade“ – also selbst gekocht – mag, ist im American Diner „The Ladies“ richtig. Jennifer Honnef und Nicole Olma haben ihr rundum verglastes Restaurant in Esslingen-Zell im Oktober 2011 eröffnet. Ursprünglich hieß es „The Pink Ladies“ mit Einrichtung und Aufmachung im Stil der 50er Jahre. Doch ein halbes Jahr nach dem Start trudelte ein Fax aus Hollywood ein. Paramount Pictures hatte für den Namen Pink Ladies die Markenrechte. Denn so heißt auch die Mädchengang aus dem Film Grease. „Sie haben sich gefreut, dass wir Erfolg haben. Allerdings forderten sie eine Erfolgsbeteiligung“, sagt Jennifer Honnef. Da „Pink Ladies“ für die beiden Gründerinnen ausschließlich einen persönlichen Hintergrund hatte, änderten sie ihren Namen in „The Ladies“ und ließen ihn beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen.

Ihre Vorbereitung auf die Selbstständigkeit liest sich wie aus dem Lehrbuch: Sie besuchten Gründerseminare und ließen sich vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband beraten. Ihren Businessplan schrieben sie selbst. „Jeder hat uns gewarnt, dass irgendwann der Umsatz zurückgeht. Das ist bisher aber nicht passiert.“ Ganz im Gegenteil: Inzwischen mussten „The Ladies“ ein Zelt vor dem Restaurant aufbauen, damit wartende Gäste nicht frieren müssen. Ihre Karte haben sie erweitert. Zusätzlich zu vegetarischen Gerichten gibt es seit gut eineinhalb Jahren auch vegane Gerichte.

Finanziert haben sie ihren Start mit einem Förderkredit und einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. „Wir haben lange gesucht, bis wir jemanden fanden, der an unser Konzept glaubt. Ohne die Bürgschaft der Bürgschaftsbank hätte die Finanzierung nicht geklappt.“ Dass Finanzierer nicht nur Bremser, sondern auch gute Berater sein können, hat ihnen ihre Hausbank gezeigt: Ihre Beraterin hatte den Ladies damals zu einem Objekt mit einer geringeren Investition geraten. „Zum Glück haben wir auf sie gehört.“ So konnten sie ohne allzu große Verpflichtungen wachsen. Für die Zukunft planen „The Ladies“, immer wieder die Karte etwas anzupassen sowie Konzerte und das Sommerevent Pink`n Roll.

The Ladies Diner, Esslingen-Zell
gegründet: 2011
Mitarbeiter: 13 als Minijobber,
Teil- und Vollzeitkräfte

www.theladies.de

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