Naturkost Wolfgang Mäck - Vitamine für unsere Kinder

Fettige Snacks, ungesunde Fleischprodukte und zu viele Süßigkeiten – viel zu viele Kinder ernähren sich ungesund. Deshalb leidet in Deutschland jedes dritte Kind an Übergewicht. Und das kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Wolfgang Mäck, Geschäftsführer eines Naturkosthandels und selbst Vater von fünf Kindern, weiß, wie wichtig es ist, den Kleinen schon früh eine gesunde Ernährung nahezubringen. „Viele Eltern achten nicht darauf, was ihre Sprösslinge essen. Kinder müssen jedoch lernen, wie eine ausgewogene Ernährung aussieht – und das am besten in einem Alter, in dem sich der Geschmack ausbildet.“ Aus diesem Grund ist Mäck seit 2013 Sponsor und Lieferant des EU-Schulfruchtprogramms. In diesem Rahmen beliefert er inzwischen rund 370 Kindergärten und Schulen in Ost-Württemberg und Bayern mit frischem Obst und Gemüse von seinem Bio-Hofladen – insgesamt rund 4,5 Tonnen pro Woche.

Der Betrieb ist, ebenso wie der landwirtschaftliche Betrieb seines Bruders Thomas, auf dem ehemals elterlichen Hofgelände angesiedelt. Die Mäcks setzen auf eine umweltschonende und gentechnikfreie Landwirtschaft sowie die regionale Erzeugung von Lebensmitteln ohne Chemie und lange Transportwege. Zwischen 1984 und 2015 produzierte der Familienbetrieb selbst nach den strengen Richtlinien des Demeter-Verbandes auf circa 70 Hektar Futter für die Kühe, Getreide und Kartoffeln sowie allerlei Obst und Gemüse in bester biologischer Qualität. Seit dem Tod des Vaters bauen sie kein eigenes Gemüse mehr an, denn die klimatischen Bedingungen auf der Ostalb sind dafür nicht ideal, und sie haben mittlerweile ein gutes Netzwerk mit hervorragenden Erzeugern aufgebaut. „Leider wird häufig unterschätzt, was Pestizide wie Glyphosat alles anrichten können. Aber sie sind wirklich Gift für den Menschen und die Umwelt“, so Wolfgang Mäck. In den Genuss der nachhaltig produzierten Lebensmittel kommen aber nicht nur Kinder, sondern sie werden auch im Hofladen und auf den Wochenmärkten in Heidenheim und Ulm verkauft. Außerdem können Privatkunden diese im Online-Shop bestellen. Rezeptideen, Tipps zur Lagerung, leckerer Käse und spezielle Produkte von „befreundeten“ Bio-Höfen runden das vielfältige Angebot ab.

Für den 38-Jährigen umfasst nachhaltiges Wirtschaften aber noch mehr. So versendet er beispielsweise an seine Lieferanten Mehrwegplastikkisten, um den Plastikfolienmüll zu reduzieren. „Jeder von uns sollte sich fragen, wie er seinen Teil zu einem schonenderen Umgang mit der Umwelt beitragen kann. Häufig ist es gar nicht so schwer, sich neue Konzepte zu überlegen“, betont Mäck. Aber zurück zum Schulfruchtprogramm: Die EU stellt 150 Millionen Euro bereit, die von den teilnehmenden Staaten abgerufen werden können. Seit dem Schuljahr 2017/18 ist das Schulmilchprogramm damit gekoppelt, für das es nochmals 100 Millionen Euro extra gibt. Da die teilnehmenden Betriebe ihre Investitionen aber vorfinanzieren müssen, hat Wolfgang Mäck ein Hausbank-Darlehen aufgenommen, das von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg verbürgt wurde. „Ich bin wirklich froh, dass es diese Möglichkeit gibt, denn ohne das Förderinstitut könnten wir das gar nicht leisten. Und wir wollen noch viele Kinder mit Bio-Obst und -Gemüse versorgen“, sagt der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann.

Naturkost Wolfgang Mäck

Beteiligte: Volksbank Brenztal l Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Finanziert mit: Hausbank-Darlehen mit 50-prozentiger Bürgschaft abgesichert

2007 gegründet l 70 Mitarbeiter
www.biomaeck.de

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