09.10.2015

Gründen mit Franchising

Mehrfacher Franchise-Gründer: Rehman Akhtar in seiner Stuttgarter "Immergrün"-Filiale im Milaneo. (Mit Klick auf das Foto geht's zum zweiten Bild.)

Rehman Akhtar (li.) zusammen mit seinem Geschäftspartner und "Hans-im-Glück"-Restaurantleiter Erdjan Terzici in Heilbronn.

Sein zweites „Hans im Glück“-Restaurant eröffnet Rehman Akhtar am 20. Oktober. Am 13. Oktober berichten er und zwei weitere Franchisenehmer bei der IHK Stuttgart aus der Praxis. Wer sich mit einem Franchisesystem selbstständig machen möchte, kann sich dort über Konzepte, Verträge und Finanzierung informieren.

Rehman Akhtar ist mehrfacher Franchisenehmer rund um das Thema Gastronomie. In Stuttgart und Ludwigshafen betreibt er insgesamt drei „Immergrün“-Filialen, die sich auf Smoothies, Wraps und Salate konzentrieren. In seinem „Pink Punk“ in Ludwigshafen gibt es Frozen Yogurt, American Bakery, Wiener Kaffeekultur und deutsche Kuchentradition in einem Konzept, das aus der Feder und dem Know-how der „Immergrün“-Franchisezentrale entstanden ist. Im Dezember 2013 hat der 31-Jährige in Heilbronn ein „Hans im Glück“-Burgerrestaurant eröffnet. Mit seinem zweiten „Hans im Glück“ startet er gerade wieder zusammen mit Geschäftspartner Erdjan Terzici im Oktober in Heidelberg.

Wie viele neue Franchise-Standorte er noch eröffnen will? „Das hat mich meine Bank auch gefragt“, lächelt Rehman Akhtar. Er liebt die Expansion. Und er liebt es, wenn er an einem neuen Standort ein Konzept umsetzen kann. „Wenn ein Restaurant dann so richtig gut besucht ist und ich sehe, dass es läuft, das ist ein tolles Erlebnis“, schwärmt er.

Erprobtes Konzept
Akhtar ist seit fünf Jahren Unternehmer. Zuvor war er bei einem großen Fastfood-Anbieter und hat dort eine Ausbildung zum Systemgastronomen gemacht. Was er an Franchising gut findet? „Ich kaufe Erfahrung“, bringt er den Start mit einem bestehenden System auf den Punkt. Ist die Investition größer, „dann kann ich mit dem jeweiligen System meist auch mehr Geld verdienen.“

Als junger Gründer mit kaum Eigenkapital hat er sich das Vertrauen seiner Hausbanken erst erarbeiten müssen. „Für die Finanzierung meiner ersten ‚Immergrün‘-Filiale habe ich zwei Jahre gebraucht. Familie und Freunde haben mich damals unterstützt.“ Bei „Immergrün“ Nummer zwei im Stuttgarter Einkaufszentrum Milaneo war die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg in die Finanzierung mit Förderkrediten der L-Bank eingebunden. Ebenso wie bei dem aktuellen „Hans im Glück“-Restaurant in Heidelberg.

Veranstaltungshinweis: Gründen mit System am 13. Oktober bei der IHK Stuttgart

Thema? Drei Franchisenehmer berichten aus der Praxis. Rehman Akhtar, „Hans im Glück“ und „Immergrün“, Fedde Ijntema mit „TeeGschwendner“ und Wolfgang Zürn mit „Topateam“. Rechtsanwalt Thomas Doeser erläutert die Fallstricke rund um den Franchise-Vertrag und Michael Schultes von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erklärt, worauf Franchisegründer im Bankgespräch achten sollten.

Wann? Am 13. Oktober 2015 ab 17:00 Uhr können sich Gründungsinteressierte rund um das Thema Franchising bei der IHK in Stuttgart informieren.

Wo? IHK Region Stuttgart, Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart - hier können Sie sich auch direkt anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.ihk-stuttgart.de

Zahlen Daten Fakten: Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg begleitet aktuell rund 600 Franchise- oder Marken-/Lizenznehmer von über 140 unterschiedlichen Systemen bei ihren Finanzierungen mit einem Kreditvolumen von rund 125 Millionen Euro.

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