26.06.2017

VB-H Verpackungsberatung Hage mit Preis geehrt

Die VB-H Verpackungsberatung Hage GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. In dem un- abhängigen Auswahlverfahren überzeugte das von der Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg geförderte Unternehmen besonders durch sein innovationsförderndes Top-Management.

VB-H Verpackungsberatung Hage GmbH & Co. KG mit Ranga Yogeshwar

Top-Innovator 2017 / Quelle: compamedia GmbH

Stuttgart, 26.06.2017. Die mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete VB-H Verpa-ckungsberatung Hage GmbH & Co. KG zeigt große Freude beim Experimentieren. Ob elegante Geschenkbox, mannshoher Aufsteller in auffälligem Design oder personalisierte Verpackungen: Ursula Hage, die gemeinsam mit ihrem Mann Karl Müller das Unternehmen in Sonnenbühl leitet, findet es wichtig, dass „jedes Produkt ganz nach Kundenwunsch neu entsteht“.

Was 1998 im eigenen Wohnhaus begann, ist heute ein Verpackungszentrum mit 34 Beschäftigten, eigener Plotter-Fertigung und zwei Digitaldruckmaschinen. Mit zum Erfolg und zum Wachstum beigetragen haben die Bürg-schaftsbank und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg, die das Familienunternehmen 2009 beim Erwerb eines Zünd-Plotters unterstützt haben. Aktuell erhält es zudem eine 50-prozentige Bürgschaft über das L-Bank-Ressourceneffizienzprogramm für den Bau der Albfactory.

Dies wird ein rein digitales – und damit in Deutschland einmaliges – Produktionszentrum für Kleinserien und Spezialitäten in der Verpackungsbranche sein. Hier werden Daten für Verpackungen, Messeequipment, Displays, Werbematerialien etc. entwickelt. Auf Basis dieser Daten wird produziert, also gedruckt und geplottet – ohne den Einsatz von Werkzeugen oder Klischees. Einzelne Produktionsschritte laufen sogar vollautomatisch über Nacht. Es wird manuell geprüft und weiterverarbeitet. Barcodes sollen die Prozesse nachvollziehbar begleiten. Am Ende liegt die fertige Verpackung mit Lieferpapieren versandbereit im Warenausgang. Das Gebäude soll im Jahr 2018 vollständig als Produktionsstätte mit Verwaltungsanteil betrieben werden.

70 Prozent seines Umsatzes macht der Mittelständler mit Innovationen und innovativen Verbesserungen. Als Ergänzung zum Digitaldruck prüft das Unternehmen derzeit, ob es künftig auch 3-D-Druck anbietet. Geplant ist außerdem ein Onlineshop, der Kunden die Möglichkeit bietet, Art und Gestaltung des Kartons selbst zu bestimmen. Karl Müller sagt: „Natürlich birgt jede neue Idee ein gewisses Risiko“, aber gerade die Freude am Experimentieren hat den Mittelständler überaus erfolgreich gemacht.

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