14.09.2017

Elektronisches Bürgschaftsverfahren mit genossenschaftlicher FinanzGruppe gestartet

Seit Anfang August dieses Jahres sind die Bürgschaftsbanken elektronisch an die genossenschaftliche FinanzGruppe angebunden. Die Beantragung von Bürgschaften wird damit automatisiert und genossenschaftliche Institute können mit dem Antrag nun erstmals auch Dateianhänge übermitteln. Alle Firmenkundenberater der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland wurden von der DZ BANK informiert.

Die Bürgschaftsbanken setzen auf eine elektronische Anbindung ihrer Partner, um die Bürgschaftsanträge effizienter und schneller bearbeiten zu können. Bürgschaftsanträge werden dafür in die Automatisierte Förderkredit-Bearbeitung (AFB) der Bankverfahren agree21 sowie bank21 der genossenschaftlichen FinanzGruppe eingebunden. So können Institute aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe jetzt mit einem bundesweit einheitlichen Antrag elektronisch ihre Bürgschaftsanträge stellen. Die Anträge werden direkt und papierlos aus dem Bankverfahren gestellt und müssen so nur noch einmal erfasst werden.

Zur Vorbereitung hatten Vertreter der DZ BANK und ihrem IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT zusammen mit dem VDB und EXEC Softwareteam als IT-Dienstleister der Bürgschaftsbanken den Antragsweg und die Antragsformulare abgestimmt. An den Vorbereitungen waren auch die Bürgschaftsbanken in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Durch die elektronische Übertragung zwischen Hausbanken und Bürgschaftsbanken wird die Bearbeitung sicherer, einfacher und schneller, Fehler werden vermieden und die Datenqualität erhöht. Außerdem werden die Prozesse optimiert. So werden die Daten automatisch an die zuständige Bürgschaftsbank weitergeleitet und in deren Verwaltungssoftware eingespeist. Damit verkürzen sich die Bearbeitungszeiten für Bürgschaftsanträge. Auf Unterlagen in Papierform wird künftig verzichtet und auch die Zusagen seitens der Bürgschaftsbanken sollen elektronisch erfolgen.