02.07.2020

Jetzt: Leasingprogramm der Deutschen Bürgschaftsbanken vor dem Start

Um kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Leasing-Finanzierungen zu erleichtern, haben die deutschen Bürgschaftsbanken bereits im Jahr 2014 gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) das Leasingprogramm ins Leben gerufen und über eine mehrjährige Pilotphase Erfahrungen gesammelt. Nun haben die Förderinstitute das Programm neu aufgelegt und weiter ausgebaut.

Stuttgart, den 02.07.2020. Leasen statt kaufen: Gerade für kleinere Unternehmen klingt das verlockend - denn das nötige Kapital für Fahrzeuge oder neue Maschinen fehlt hier häufig. Doch mit mangelnden Sicherheiten platzt auch diese Art der Finanzierung meist schon vor Vertragsabschluss. Abhilfe schafft hier das Leasingprogramm der Deutschen Bürgschaftsbanken, das jetzt in einer Neuauflage an den Start geht. Das neue Programm gilt für Bürgschaftsbeträge bis 1,25 Millionen Euro und ist mit einer Bürgschaftsquote von 50 oder 70 Prozent erhältlich. Kleinteilige Leasingfinanzierungen bis 100.000 Euro (70%) beziehungsweise 140.000 Euro (50%) werden durch europäische Mittel im Rahmen von EIF COSME rückverbürgt, was zu einem besonders schlanken und schnellen Bearbeitungsprozess führt. Bei den höheren Beträgen über 140.000 Euro und bei Existenzgründungen unterstützen Bund und Land die Bürgschaftsbanken als Rückbürgen.

Vorteile für die überregional arbeitenden Leasing-Gesellschaften sind – anders als beim Vorgängerprogramm – die deutschlandweit einheitlich gültigen Konditionen nun auch für das höhervolumige Geschäft sowie die vereinheitlichten Programmbedingungen in Form der Allgemeinen Bürgschaftsbestimmungen. Diese erleichtern die Zusammenarbeit mit den Bürgschaftsbanken, da keine bilateralen Rahmenverträge mehr abzuschließen sind. Damit entfällt auch eine früher notwendige Akkreditierung der Leasinggesellschaften.

Per Mausklick zum Leasing-Vorhaben
Neu ist zudem der digitale Zugang zu den Bürgschaftsbanken über das Finanzierungsportal ermoeglicher.de oder direkt über die Landingpage leasing-buergschaft.de: Darüber können die User schnell, einfach und sicher die Unternehmens- und Vorhabendaten per Upload übermitteln. Die fallbezogene Kommunikation kann ebenfalls über die Funktionalitäten der Plattform erfolgen und bietet auch die automatisierte Übermittlung von Bearbeitungsständen. Auch die Bürgschaftszusage wird im Portal digital abgelegt. Insbesondere im kleinteiligen Bereich werden somit künftig Entscheidungen innerhalb von maximal 48 Stunden getroffen. Über einen integrierten Kostenrechner sind die bundesweit einheitlichen Konditionen für die Leasingbürgschaft von Beginn an bekannt. Dies führt zu höherer Transparenz im Kundenkontakt.

"Dank unserer Bürgschaften soll es für Leasing-Gesellschaften attraktiv werden, mit kleinen und mittelgroßen Firmen bei besonderen Konstellationen wie Spezialmaschinen oder nur eingeschränkt verwertbaren Leasinggütern sowie bei geringen finanziellen Sicherheiten Geschäfte zu machen. Wir haben nun bundesweit einheitliche Strukturen und einen effizienten Prozess geschaffen, um unsere Zusammenarbeit mit den Leasing-Gesellschaften weiter auszubauen", betont Guy Selbherr, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken und Vorstand der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Das Programm wird im Rahmen eines Soft-Launch ab sofort in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und dem Saarland starten und dann sukzessive bundesweit ausgerollt.

Weitere Informationen sowie die Anfragestrecke finden Sie unter
https://leasing-buergschaft.de
.