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Liquiditätsplanung

Ein Firmenchef muss die Liquidität systematisch planen und überwachen - mit einer Liquiditätsrechnung, die mindestens drei Monate umfassen sollte. Regelmäßig sind den Einnahmen die voraussichtlichen Ausgaben gegenüberzustellen. Aus der Differenz ergibt sich der monatliche Überschuss (Überdeckung), womöglich auch ein Fehlbetrag (Unterdeckung). Eine detaillierte Liquiditätsplanung ermöglicht es, Ausgaben so zu legen bzw. Zahlungstermine so zu vereinbaren, dass möglichst kein zusätzliches Fremdkapital eingesetzt werden muss.

 

Die Liquiditätsrechnung wird oft als die "Krönung" des betrieblichen Planungsprozesses bezeichnet. Sie setzt eine funktionierende und aussagefähige Kostenrechnung voraus: Welche Ausgaben hat das Unternehmen? Wie hoch sind sie? Wann fallen sie an? Denn: Auszahlungen, die im Zusammenhang mit anfallenden Kosten stehen, reduzieren den Stan