Glossar

B

Bearbeitungsgebühr

Die Kosten einer Bürgschaft setzen sich aus der einmaligen Bearbeitungsgebühr und der Bürgschaftsprovision zusammen. 

Die einmalige Bearbeitungsgebühr wird etwa 10 Tage nach Versand der Urkunde abgebucht – mit Einführung des SEPA-Lastschriftmandats im August 2014 erhält der Kunde eine Rechnung über die Bearbeitungsgebühr zzgl. Mehrwertsteuer.

Die Bearbeitungsgebühr beträgt in der Regel 1 Prozent des Bürgschaftsbetrags. Keine Kosten fallen an, wenn eine Bürgschaft nicht zustande kommt.

Betriebswirtschaftliche Auswertungen

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) gibt dem Unternehmer unterjährig über seine Gewinn- und Erlössituation sowie über Vermögens- und Schuldverhältnisse Auskunft. Sie dient oft als Entscheidungsgrundlage für den Unternehmer und den Fremdkapitalgeber. Die Auswertungen basieren zumeist auf dem Zahlenmaterial aus der Finanzbuchhaltung.

Bilanz

Gegenüberstellung von Vermögen (Anlage- und Umlaufvermögen) und Kapital (Eigen- und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Werte für die Bilanz stammen aus dem betrieblichen Rechnungswesen.

 

Die Bilanz gibt mit ihrer Passivseite Auskunft über die Herkunft des Vermögens, das heißt Eigenkapital oder Fremdkapital und die Art der Finanzierung (kurz-, mittel-, langfristige Verbindlichkeiten). Die Aktivseite zeigt die Mittelverwendung, das heißt Investitionen, Liquidierbarkeit der Vermögensgegenstände etc.

Bürgschaft

Die Bürgschaft ist ein Vertragsverhältnis, durch das sich ein Bürge verpflichtet, dem Gläubiger gegenüber für die Erfüllung der Verbindlichkeiten eines Dritten einzu-stehen. Sofern keine selbstschuldnerische Bürgschaft vorliegt, kann der Bürge verlangen, dass der Gläubiger zunächst gegen den Hauptschuldner klagt (Einrede der Vorausklage). Bei einer selbstschuldnerischen Bürgschaft hat ein Bürge dieses Recht nicht. Der Bürge ist sofort zur Zahlung verpflichtet, wenn der Hauptschuldner bei Fälligkeit die verbürgte Verbindlichkeit nicht bezahlt.

Bürgschaftsprovision

Die Kosten einer Bürgschaft setzen sich aus der einmaligen Bearbeitungsgebühr und der Bürgschaftsprovision zusammen. Die Bürgschaftsprovision wird einmal pro Jahr vom Konto des Unternehmers abgebucht.  Der Unternehmer hat im Vorfeld der Abbuchung von seinem Konto zugestimmt.

Für das Jahr, in der die Bürgschaft genehmigt wird, wird die Bürgschaftsprovision etwa 10 bis 14 Tage nach Versand der Urkunde abgebucht. Berechnungsgrundlage ist der Kreditbetrag. Mit Einführung des SEPA-Lastschriftmandats im August 2014 erhält der Kunde eine Rechnung über die Bürgschaftsprovision zzgl. MwSt..

Für das nächste Jahr bucht die Bürgschaftsbank die Bürgschaftsprovision zwischen dem 20. und 30. Januar vom Konto des Unternehmers ab. Berechnungsgrundlage ist der noch ausstehende Kreditbetrag zum Stand 31.12. des Vorjahres. Dies wiederholt sich, so lange der Kredit läuft.

Businessplan / Geschäftsplan

Im Businessplan eines Unternehmens werden seine Ziele sowie die Zielerreichung festgelegt. Zu einem vollständigen Businessplan gehören die Beschreibung des Vorhabens/der Geschäftsidee, eine Markt- und Konkurrenzanalyse, die Ertragsvorschau, eine Liquiditätsplanung sowie eine Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplanung.

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