Glossar

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"De-minimis"-Beihilfen

Wie bei jedem Förderprogramm enthält auch die Förderung der Bürgschaftsbank einen so genannten Beihilfewert (nicht zu verwechseln mit dem Darlehens- oder Kreditbetrag). Unter "De-minimis"-Beihilfen sind kleine Beihilfebeträge bis zu € 200.000 bezogen auf einen gleitenden Zeitraum von drei Kalenderjahren zu verstehen, die bei der EU-Kommission nicht notifiziert werden müssen (Anmerk.: Für den Straßengütertransport gilt eine reduzierte Obergrenze von € 100.000 und der Erwerb von Fahrzeugen ist in dieser Branche generell ausgeschlossen).

Gemäß EU- De-minimis-Verordnung [66 KB](EG) Nr. 1998/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf "De-minimis"-Beihilfen ist die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg verpflichtet, vom begünstigten Unternehmen eine schriftliche De-minimis-Erklärung [306 KB] zu verlangen, ob und gegebenenfalls welche "De-minimis"-Beihilfen es innerhalb der letzten drei Jahre bereits erhalten hat.

Darlehen

Im Sprachgebrauch der Kreditinstitute versteht man unter Darlehen (vgl. § 607 ff BGB) langfristige Kredite, die dem Darlehensnehmer meist in einer Summe zur Verfügung gestellt und ebenfalls in einer Summe oder nach vereinbartem Tilgungsplan zurück-geführt werden.

Disagio / Damnum

Mit einem Kreditinstitut kann bei Darlehensauszahlungen eine Zinsvorauszahlung vereinbart werden, die dann vom Darlehensbetrag durch den Darlehensgeber ein-behalten wird. Durch dieses Disagio/Damnum können der Nominalzins und somit die zu vereinbarende Leistungsrate gesenkt werden.

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