Dezember 2015  
Newsletter  

 
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

kurz vor Weihnachten haben wir Ihnen ein umfangreiches (Bürgschafts-)Programme-Päckchen sowie News rund um unsere Beteiligungen zusammengestellt. 

Neu sind:
  • "Agrar-Bürgschaften" - Bürgschaften für landwirtschaftliche Betriebe, Forstwirte, Fischzüchter sowie nicht gewerbliche Gartenbauer
  • das L-Bank Förderprogramm "Innovationsfinanzierung" für innovative Vorhaben, das die Bürgschaftsbank mit bis zu 80-prozentigen Bürgschaften begleiten kann sowie
  • "InnovFin70" - das sind 70-prozentige Bürgschaften für innovative Unternehmen. Der Clou dabei: die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg kann mit InnovFin70 erstmals Vorhaben im Ausland unterstützen.
  • In unserem Dezember-Newsletter erfahren Sie, wie es mit Mikromezzanin weiter geht und Sie erhalten unsere Beratungssprechtage in der Übersicht, bei denen wir Unternehmen die Chance auf ein "Probebankgespräch" geben.   
Ab Mitte nächstes Jahr wollen wir Ihnen unseren Newsletter elektronisch schicken. Einzelne Themenschwerpunkte werden wir jedoch weiterhin per Post verschicken. Eine Bitte hierzu: Schicken Sie uns die E-Mail-Adressen derjenigen zu, die unseren Newsletter für Beratung und Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen brauchen und nutzen Sie dazu diese E-Mail. Aber jetzt erst einmal viel Spaß bei der Lektüre, ein schönes Weihnachtsfest und ein friedliches 2016!

Unseren Dezember-Newsletter mit den Beratungsprechtagen 2016 können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Alles über die "Agrar-Bürgschaften" können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Die Informationen über "Innovationsfinanzierung" und "InnovFin" können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
 
Mikromezzanin geht weiter
VC Fonds BW und MBG Baden-Württemberg investieren in Babybe
Termin: 5. Venture Capital-Pitch: 28. Januar 2016 in Stuttgart
Termin: Start-up Programm STEP in New York: 28.02.-04.03.2016
Beratungssprechtage 2016
300. Mio. Euro für innovative Vorhaben
Förderbeispiel: Feinste Klänge
60-prozentige Bürgschaften für die regionale Landwirtschaft
Förderbeispiel: Neues Weingut für Jungwinzer Büchin
 Mikromezzanin geht weiter
Die kleinen Beteiligungen aus dem Mikromezzaninfonds Deutschland werden im neuen Jahr fortgesetzt. Der Fonds soll um weitere 85 Millionen Euro aufgestockt werden.
 


Die kleinen Beteiligungen aus dem Mikromezzanin-Fonds Deutschland gibt es seit September 2013. Der Fonds bietet kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründern wirtschaftliches Eigenkapital bis 50.000 Euro. Er richtet sich an Unternehmer und Existenzgründer, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet haben sowie an künftige Unternehmen mit Migrationshintergrund. 2016 wird der Fonds fortgeführt. Er soll mit weiteren 85 Millionen Euro ausgestattet werden.





Unsere Mikromezzanin-Flyer für Gastronomie, Handel und Handwerk können Sie kostenlos bei uns anfordern – gudrun.bergdolt@mbg.de oder im Internet herunterladen: www.mbg.de, „Downloads“ „Informationen und Konditionen“. Auskunft zu den kleinen Beteiligungen – auch in Kombination mit einem verbürgten Kredit – bekommen Sie von Carsten Lehfeld, E-Mail: carsten.lehfeld@mbg.de oder Telefon: 0711 1645-742.
 VC Fonds BW und MBG Baden-Württemberg investieren in Babybe

Babybe-Gründer (v.l.): Camilo Anabalon und Raphael Lang.
Weil Frühchen die Nähe ihrer Mutter brauchen, haben die beiden Babybe-Gründer Camilo Anabalon und Raphael Lang ein Gelkissen entwickelt, auf dem sich die Babys fast wie bei ihrer Mama fühlen. Für die Zulassung und die Produktion des Kissens inklusive Zubehör bekommt Babybe jetzt Geld vom VC Fonds BW und der MBG Baden-Württemberg. Zu dem Gelkissen gehört ein Funkmodul und eine Art Schildkröte, die sich die Mutter auf die Brust legt. So werden Herzschlag und Atemrhythmus der Mutter per Funk über ein Kontrollmodul auf das Gelkissen im Brutkasten übertragen.


Aktuell testen die Gründer sieben Geräte in einem Krankenhaus in Chile. „Die Tests sind fast fertig. Babybe beeinflusst Herzschlag, Atmung, Sauerstoffsättigung des Bluts und das Wachstum der Frühchen positiv“, sagt Camilo Anabalon stolz.

www.vc-fonds-bw.de - dort finden Sie auch einen Film über die Babybe-Gründer sowie über das erste VC Fonds-Investment IPO.Plan.
 Termin: 5. Venture Capital-Pitch: 28. Januar 2016
Der Venture Capital-Pitch geht in die fünfte Runde. Aus den Bereichen IT, Hightech und Life Science wird auch im kommenden Jahr eine Expertenjury das „Best of Baden-Württemberg“ zusammenstellen. Die überzeugendsten Hightech Start-ups präsentieren ihr Konzept vor Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter den pitchenden Jungunternehmern werden im Anschluss die besten Teilnehmer gekürt.




Wann? 28. Januar 2016
Wo? L-Bank, Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart
Teilnahmegebühr? kostenlos
Anmeldung? www.vc-bw.de, dort auf „Venture Capital-Pitch“ klicken.
 Termin: Start-up Programm STEP in New York: 28.02. - 04.03.2016
Ohne fremde Hilfe brauchen deutsche Start-ups in den USA im Durchschnitt 12 bis 24 Monate, um die notwendigen Beziehungen zu Kunden und Investoren aufzubauen. Vierteljährlich bietet die Außenhandelskammer New York ihr Start-up Programm STEP NYC an. Es bringt handverlesene deutsche Start-ups für fünf Tage nach Manhattan. Dort treffen die jungen Unternehmen US-Venture Capital-Investoren und amerikanische Kunden. In Workshops bekommen sie alles Wissenswerte zum US-Markteintritt vermittelt und lernen die relevanten Netzwerke kennen.






Wann? 28.02. - 4.03.2016; Bewerbungsfrist bis 27.01.2016
Wo?
New York
Infos?
Andrea Diewald, Deutsch-Amerikanische Handelskammer, Tel.: 0171 1486930,
E-Mail: adiewald@gaccny.com
Das Programm:
www.gaccny.com/dienstleistungen/innovationstartup-
relations/step-nyc-startup-program
 Beratungssprechtage 2016
Für Ihre Kundinnen und Kunden sind unsere Beratungssprechtage wie ein Bankgespräch auf Probe. Hier bekommen sie Tipps, die sie dann im "echten" Termin bei ihrem Bankberater umsetzen können. Die Termine für 2016 gibt es hier:
Die Beratungssprechtage 2016 zum Download.

 300 Mio. Euro für innovative Vorhaben
Baden-Württemberg hat in der EU die höchste Innovationskraft. In keiner anderen europäischen Region wird ein größerer Anteil der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung investiert. Nirgendwo ist der Anteil der  Erwerbstätigen in forschungsintensiven Industriezweigen höher. Das geht aus dem vom Statistischen Landesamt entwickelten Innovationsindex hervor, der 87 Regionen in 28 europäischen Mitgliedsländern vergleicht. Für jede Region werden Daten, zum Beispiel über Forschungs- und Entwicklungs-aufwendungen, Patentanmeldungen, Existenzgründungen und die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hochtechnologiebranchen zu
einer Kennzahl verdichtet und für den europaweiten Innovationsvergleich herangezogen. Auf dem aktuellen Innovationsindex erreicht Baden-Württemberg mit 71 von 100 Punkten Platz eins. Bayern belegt mit 56 Punkten Platz zwei, Platz drei die Region Île de France mit 55 Punkten. Damit die Betriebe im Land auch weiterhin ihre Innovationen finanzieren können, gibt es jetzt zwei neue Programme:

1. Mit „Innovationsfinanzierung“ FuE-Kosten finanzieren

Mit dem L-Bank-Förderkredit „Innovationsfinanzierung“ stellt die L-Bank Betrieben, die beispielsweise an den Themen Industrie 4.0, Leichtbau, an neuen Medizintechnikprodukten oder neuen Dienstleistungen arbeiten, über die Kooperation mit der KfW die Mittel zu einem noch günstigeren Zinssatz zur Verfügung. Die Bürgschaftsbank kann den Förderkredit „Innovationsfinanzierung“ zum Beispiel mit einer Bürgschaft über „Inno50“ begleiten, falls Sicherheiten fehlen.

2. Mit „InnovFin70“ jetzt auch Auslandsprojekte begleiten
Mit dem neuen Bürgschaftsinstrument „InnovFin70“ können L-Bank und Bürgschaftsbank die Hausbanken mit einer 70-prozentigen Bürgschaft für einen Haus- oder Förderbankkredit entlasten. Die Bürgschaft der Bürgschaftsbank wird mit einer Garantie der „InnovFin KMU-Bürgschaftsfazilität“ gestützt, die die Europäische Union im „Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020“ finanziell absichert. Das Besondere: Mit dem Programm „InnovFin70“ kann die Bürgschaftsbank erstmals exportorientierte baden-württembergische Unternehmen auch im Ausland unterstützen.

Mit den beiden neuen Programmen bietet die L-Bank zusammen mit der Bürgschaftsbank innovativen Unternehmen ein Kreditvolumen von insgesamt über 300 Millionen Euro. Hier zum Download die Konditionen von Innovationsfinanzierung und InnoFin70.

 Förderbeispiel: Feinste Klänge

Die TW AUDiO Geschäftsführer Tobias und Bernhard Wüstner mit ihren kleinen und leichten Profi-Lautsprechern.

„Wir wollen eine Tochtergesellschaft in den USA gründen“, sagt Bernhard Wüstner (50), einer der beiden Geschäftsführer der TW AUDiO GmbH in Ludwigsburg. Für die 30-Mann-große Firma, die Premium-Lautsprecher für Konzerte und Installationen herstellt, gehört das Auslandsgeschäft schon lange zum Alltag. Aktuell zählt das Unternehmen über 40 Vertriebspartner in Europa, dem mittleren Osten, Asien, Afrika und Südamerika. Das Unternehmen nutzt jetzt die neue „Innovationsfinanzierung“ der L-Bank mit Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Mit dem Geld will die Lautsprecherschmiede Material testen und daraus eine neue wetterfeste Lautsprecherlinie entwickeln und herstellen.


Gegründet wurde TW AUDIO 2004 von Bernhard Wüstners Bruder Tobias (46). 2008 zog TW AUDiO auf eine größere Fläche, und der gelernte Volkswirt Bernhard Wüstner stieg ins Unternehmen ein. Heute erzielt der Betrieb einen Umsatz von knapp sieben Millionen Euro. „Wenn es um Soundqualität geht, zählt man uns weltweit zu den Top Ten“, sagt der 50-Jährige stolz, „bei der Unternehmensgröße gelten wir eher als Manufaktur.“ Treiber der ständigen Innovationen ist sein Bruder Tobias. Für die jetzt anstehende Neuentwicklung hat sich TW AUDiO für einen Förderkredit der L-Bank entschieden. Zudem sichert die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg einen Teil des Förderkredits ab. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist das eine attraktive Möglichkeit, um unsere  Innovationen zu finanzieren.“
 60-prozentige Bürgschaften für die regionale Landwirtschaft
Für die gewerbliche Wirtschaft sowie die freien Berufe sind Bürgschaften für Finanzierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen üblich. Auch landwirtschaftliche Betriebe stehen vor enormen Herausforderungen.

Hochtechnologie ist inzwischen auch in der landwirtschaftlichen Produktion angekommen. Die Betriebe befinden sich im internationalen Wettbewerb, und die Investitionen in Flächen steigen.
Um Betriebe modern auszustatten, sind zum Teil große Investitionen notwendig. Gründer und Unternehmensnachfolger müssen modernisieren beziehungsweise sich spezialisieren. Aufgrund des zunehmenden Pachtanteils können vor allem Gründer oder Junglandwirte landwirtschaftliche Flächen nicht mehr als Sicherheiten nutzen. Mit den „Agrar-Bürgschaften“ sollen die Betriebe Zugang zu den notwendigen Investitionen bekommen.

Woher kommt das Geld? Die Mittel kommen aus dem EU-Programm COSME, das vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) der Europäischen Kommission gefördert wird. Mit einer Rückbürgschaft des Europäischen Investitionsfonds (EIF) können Bürgschaften über insgesamt 400 Millionen Euro vergeben werden; das ermöglicht ein Kreditvolumen von insgesamt rund 670 Millionen Euro.

Besonderheit: „Agrar-Bürgschaften“ sind beihilfefrei. Sie sind nicht mit dem Agrarinvestitionsförderprogramm des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz kombinierbar. Die Konditionen für Agrar-Bürgschaft können Sie hier downloaden.

 Förderbeispiel: Neues Weingut für Jungwinzer Büchin

So soll das neue Weingut aussehen: Auf insgesamt
646 Quadratmetern sind im Weingut Büchin künftig Produktion, Lager und Verkauf gebündelt.
Markus Büchin will durchstarten. Seit 2007 ist der gelernte Weinbautechniker nebenberuflich selbstständig. In Schliengen im südlichen Markgräflerland, etwa 20 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, produziert er „moderne Weine, die die Kunden wollen“, wie er sagt. Angefangen hat er mit 1,5 Hektar Rebflächen. Heute sind es 15 Hektar und 150.000 Flaschen Wein. Nach wie vor arbeitet er hauptberuflich als Kellermeister der Winzergenossenschaft Haltingen.

Seinen „Büchin“-Wein baut er derzeit noch in der Genossenschaft aus. Neben den inzwischen deutschlandweit 40 Weinhändlern verkauft er seinen Wein in einem kleinen Geschäft in Schliengen.


Markus Büchin im Weinberg zusammen mit seiner Familie.
„In den letzten acht Jahren sind wir schnell gewachsen. In Haltingen stoßen wir jetzt an unsere Grenzen“, sagt der 36-Jährige. Um die Produktion und den Verkauf an einem Ort zu bündeln, will er sich jetzt selbstständig machen und direkt an der Bundesstraße B 3 am Ortsausgang von Schliengen sein eigenes Weingut bauen.




 
 
 

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