Oktober 2016  
Newsletter  

 
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

  • Bürgschaften - für welchen Finanzierungsanlass und wozu passen sie?
  • Unter welchen Voraussetzungen lässt sich bei der Finanzierung von "Mobilien" - also zum Beispiel bei großen Sattelzügen eine Bürgschaft einbinden?
  • Was kommt auf den Handel zu?
  • Welche Termine dürfen Sie im Herbst auf keinen Fall verpassen?
Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Oktober-Newsletter. Viel Spaß bei der Lektüre! Den kompletten Newsletter als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

PS: Nutzen Sie unsere Bankenfrühstücke! In unserer Herbstserie informieren wir Sie, die Unternehmenskundenbetreuerinnen und -betreuer der Kreditinstitute, rund um das Thema Unternehmensnachfolge. Und: Nehmen Sie einen Kollegen oder eine Kollegin mit!
 
Bürgschaften - höchste Flexibilität
Jetzt neu: kostenloser Mustervertrag für Energiespar-Contracting
Worauf müssen sich Händler einstellen?
Bürgschaften jetzt auch für den Sattelzug
„Klaus Barbershop“ und „BBQ & More“ im Finale beim Handwerkspreis
MBG-Mezzaninkapital – so attraktiv wie noch nie!
Termine
Persönliches
 Bürgschaften – höchste Flexibilität
Die Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg sind in der Tat „geschmeidig“. Ist das Vorhaben rund und stimmig, fehlen jedoch Sicherheiten, dann lassen sich die Bürgschaften der Bürgschaftsbank bei unterschiedlichsten Vorhaben Ihrer Kunden in eine Finanzierung einbinden. Das Finanzierungsinstrument ist flexibel einsetzbar bezogen auf
  • die Bürgschaftsquote, die zwischen 50 % und 80 % liegen kann,
  • die Bürgschaftslaufzeit, die der Kreditlaufzeit entspricht und sich für gewöhnlich an der Nutzungsdauer orientiert,ƒƒ
  • die Herkunft der Finanzmittel, die von L-Bank, KfW, Rentenbank oder Hausbank stammen können,
  • ƒƒdie Finanzierungsphase, die von der Gründung, der Existenzfestigung, dem Wachstum inklusive Innovation etablierter Unternehmen bis zur Nachfolge reicht, sowie
  • ƒƒdie Mittelverwendung, die alle Arten von Investitionen und Betriebsmittel umfasst.


Haben Sie Fragen zu einem aktuellen Projekt Ihrer Kunden? Rufen Sie an und fordern Sie uns! 0711 1645-703 oder kontakt@buergschaftsbank.de – wir unterstützen Sie gern.
 Jetzt neu: kostenloser Mustervertrag für Energiespar-Contracting
Ab sofort können Ingenieurbüros und Handwerksbetriebe, die Energiespar-Contracting anbieten, für ihre Maßnahmen einen neuen Mustervertrag nutzen. Er erleichtert Contractoren und ihren Kunden den Vertragsabschluss.

Seit Januar 2016 vergeben die 16 deutschen Bürgschaftsbanken Bürgschaften für die Finanzierung von Energiespar- Contracting-Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen. Mit "Contracting-Bürgschaften" können sowohl Investitionskredite für kleine und mittlere Unternehmen als auch Avale zugunsten des Contractors oder seines Kunden abgesichert werden. Voraussetzung: Die Vorhaben müssen zu einer Energieeinsparung von mindestens 25 Prozent gegenüber dem Status Quo führen. Weil die Projekte meist mit größeren Investitionen verbunden sind, gilt für Energiespar-Contracting eine höhere Bürgschaftsobergrenze in Höhe von 2 Millionen Euro. Normalerweise liegt sie bei 1,25 Millionen Euro.Der Vertrag ist kostenlos, öffentlich verfügbar, modular aufgebaut und wegen kreditrechtlicher Vorgaben mit der BaFin abgestimmt. Die erste Fassung ist auf zwei typische Projekte - Beleuchtungssanierung und Pumpentausch - zugeschnitten.
Den Vertrag können Sie hier herunterladen: www.buergschaftsbank.de, dann auf "für Unternehmen" und auf "Programme" und dann auf "Contracting-Bürgschaft"  oder ganz einfach hier klicken.
 Worauf müssen sich Händler einstellen?

Alexander Hennig ist Professor für Betriebswirtschaftslehre und Handelsmanagement.

Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg finanzieren im Jahr nahezu 400 Projekte mit einem Volumen von über 114 Millionen Euro von Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Handel, die zum Teil vor großen Herausforderungen stehen. Beim Austausch mit Dehoga und Handelsverband am 15. September 2016 in Stuttgart sprach Professor Alexander Hennig über die Digitalisierung im Handel.

Frage: Ist ein Webshop für den stationären Einzelhandel Pflicht?
Hennig: Ja. Selbst während der Ladenöffnungszeiten will der Kunde entscheiden, wo er einkauft. Denn vielleicht interessieren ihn ja Bewertungen oder Erklärvideos. Beim Wechsel des Vertriebswegs geht ein Kunde leicht verloren. Selbst Amazon und Zalando drängen jetzt in den stationären Handel. Daran kann man sehen, auch die Online-Handelsprofis entwickeln sich zu Cross-Channel-Händlern.

Lohnt es sich, bei Ebay oder Amazon einen Shop zu betreiben?
Hennig: Das lohnt sich nur, wenn man gar keine andere Möglichkeit hat. Für Mittelständler gibt es IT-Dienstleister wie zum Beispiel Gaxsys in Karlsruhe, die sich um die Abwicklung einer Bestellung kümmern, ohne dass der Kunde das merkt.

In den USA geht der Trend weg von Malls hin zu innerstädtischen Kauflandschaften.
Hennig: Die Mall auf der grünen Wiese ist Geschichte. Einkaufszentren entstehen heute in besten Innenstadtlagen. Die Innenstädte sind die Treiber im Handel – man wohnt und arbeitet in der Innenstadt. Selbst Discounter drängen in die 1A-Lagen.

Kann man sich heute beim Bezahlen ein „Nur-Bares-ist-Wahres“ noch leisten?
Hennig: Zunehmend weniger. Früher war elektronisches Bezahlen ein Leistungsmerkmal – heute ist es ein Basismerkmal. Die Kunden erwarten das einfach. Und nach der Karte kommt das Bezahlen mit dem Smartphone.

Was genau bedeutet Digitalisierung für den Handel?
Hennig: Zusatzinformationen im Internet, online bestellen und elektronisches oder sogar mobiles Bezahlen. Die Rabattschlacht im Netz macht Angst.

Verstehen Sie das?
Hennig: Wegen der Transparenz ist der Preiswettbewerb natürlich groß. Aber die Kunden schätzen auch die Verlässlichkeit des stationären Handels. Sie sind bereit, für Regionalität mehr Geld auszugeben. Umso wichtiger ist es, einen Webshop zu haben und der Kunde kann, wann immer er will, beim Händler seines Vertrauens kaufen.

Bei Fragen zu Handels-Projekten unterstützt Sie:
Michael Rieger, michael.rieger@buergschaftsbank.de, Telefon 0711 1645-731.
 Bürgschaften jetzt auch für den Sattelzug
100.000 Euro und mehr legen Logistikunternehmen für einen neuen 40-Tonner auf den Tisch. Bei Finanzierungen, für die ein Unternehmer nicht genug Sicherheiten hat, binden Hausbanken oder Leasinggesellschaften die Bürgschaftsbank ein. Die Unternehmen der Verkehrswirtschaft nutzen die Finanzierungsinstrumente der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für Gründung, Nachfolge sowie Investitionen. In den vergangenen zehn Jahren ermöglichte die Bürgschaftsbank fast 350 Betrieben ein Kreditvolumen von insgesamt 95 Millionen Euro.

Für die Finanzierungen mit Bürgschaften von Verkehrsbetrieben sind zwei Regelungen wichtig, da sie die Finanzierung von LKWs einschränken: die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) und die De-minimis-Beihilferegelung. Durch die Anwendung der geänderten AGVO kann die Bürgschaftsbank nun auch den Kauf eines Sattelzugs über Kredit sowie über Leasing im klassischen Bürgschaftsprogramm begleiten. Wichtig ist, dass – wie bei anderen über die AGVO begleiteten Vorhaben – der Anreizeffekt dokumentiert wird. Das heißt: Die Hausbank muss den Antrag stellen, bevor das Unternehmen die Investition tätigt, und alle Eckdaten des Vorhabens festhalten.
Haben Sie Fragen zur Finanzierung eines Unternehmens im Verkehrsgewerbe? Wir helfen gerne. Telefon 0711 1645-703
Praxisfall: Schneider Logistik investiert

Heinz Schneider hat seinen Betrieb für seine Nachfolger fit gemacht - dank einer Finanzierung mit einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

Eine Bürgschaft für eine Finanzierung kam zum Beispiel bei Schneider Logistik in Ebersbach zum Einsatz. Heinz Schneider nutzte eine günstige Gelegenheit, um sein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Sein Logistikzentrum hatte er bislang gemietet. Sein Vermieter wollte verkaufen. „Also haben wir die Chance genutzt und zugeschlagen.“ Mit dieser Investition hat der Unternehmer für seine Söhne Markus und David eine sichere Grundlage geschaffen. Das Geld kam von seiner Sparkasse. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg stellte zusätzliche Sicherheiten.
 „Klaus Barbershop“ und „BBQ & More“ im Finale beim Handwerkspreis
Sascha Mozdzierz sorgt für gepflegte Bärte. BBQ & More ist auf Premiumfleisch spezialisiert. Die beiden Geschäftskonzepte könnten weiter nicht auseinanderliegen. Was sie gemeinsam haben? Beide haben mit Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg ihre Ideen umgesetzt und sind im Finale beim Handwerkspreis der Bürgschaftsbanken.


Sascha Mozdzierz, Inhaber von "Klaus" Barbershop Nagoldmberg

Im Barbershop „Klaus“ in Nagold dürfen Männer Männer sein. Im Angebot stehen Nassrasur, Barttrimmen und klassische Haarschnitte. Ebenfalls wichtig war dem 29-jährigen Friseurmeister Sascha Mozdzierz, dass das Ladengeschäft so aussieht, als ob es schon seit mehr als 50 Jahren existiert. Ein Ort für „echte Kerle“, zu dem Frauen keinen Zutritt haben. Den Barbershop gibt es seit Februar 2015; inzwischen beschäftigt er drei Mitarbeiter. Zusammen mit einem Herrenausstatter hat Mozdzierz zudem einen „Pop-up-Barbershop“ entwickelt; ein lukratives Event-Geschäft, mit dem er Fashion-Nights bunter macht und dabei gleichzeitig für „Klaus“ wirbt. Den Aufbau des „Pop-up-Barbershops“ und die Expansion in eine 1A-Lage in Nagold finanzierte er mit zwei Förderkrediten der L-Bank, die die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg jeweils mit 70-prozentigen Bürgschaften absichert. www.klaus-barbershop.de


Andreas und Matthias Ostrowski (v.l.), die beiden Geschäftsführer von BBQ & More in Ihrer Schowküche in Wurzach

Ebenfalls einen ungewöhnlichen Weg haben Matthias und Andreas Ostrowski eingeschlagen: Die beiden Metzgermeister wollten nach Jahren in der Lebensmittelindustrie nur eines: Spitzenqualität. Im April 2016 übernahmen sie die Metzgerei der Eltern in Bad Wurzach. Sie gründeten die BBQ & More-Manufaktur – spezialisiert auf Premiumfleisch. In der Showküche neben der Fleischertheke überzeugen sich Gastronomen, Wiederverkäufer und Privatkunden in Workshops von der Qualität eines „Black Angus T-Bone Steak“ oder eines „Simmentaler Dry Aged Porterhouse Steak“. Fleisch, Wurst, Gewürze, selbstgemachte Dips inklusive Grillzubehör verkaufen sie auch über ihre Website www.bbq-and-more.de. Webshop und Showküche finanzierten sie über Förderkredite der L-Bank mit Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.

Beim Handwerkspreis der Bürgschaftsbanken sind neun Unternehmen im Finale. Der Gewinner steht am 21. November fest und erhält 5.000 Euro Preisgeld. www.handwerkspreis-buergschaftsbanken.de
 MBG-Mezzaninkapital – so attraktiv wie noch nie!
Wenn Unternehmen wachsen wollen, muss die Eigenkapitalbasis stimmen. Dann ist der ideale Zeitpunkt, das Eigenkapital mit Hilfe der MBG Baden-Württemberg aufzustocken. So lässt sich in Verbindung mit einem neuen Vorhaben die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis bequem verdoppeln - für Beträge bis 1 Million Euro (Normalprogramm) oder 2,5 Millionen Euro (Kooperationsprogramm mit Kreditinstituten). Das Niedrigzinsumfeld verbessert auch die Konditionen für Mezzanin. In Abhängigkeit der Bonitätseinstufung für das Programm Mittelstand CSR, zum Beispiel für Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz, gelten für stille Beteiligungen der MBG derzeit für ausgewählte Bonitätsstufen folgende Konditionen:



MBG Beteiligungen sind bereits ab 50.000 Euro möglich und lassen sich auch mit verbürgten Krediten kombinieren. Die Laufzeit von 10 Jahren ohne Tilgung unterstreicht den eigenkapitalähnlichen Charakter dieser Finanzierung und stellt damit ein ideales Fundament dar, um Unternehmenswachstum zu ermöglichen.

Sie haben ein Wachstumsprojekt und suchen die beste Finanzierung für Ihren Kunden? www.mbg.de, Telefon 0711 1645-6.
 Termine
Kreditengpass trotz Niedrigzins?
27. Oktober 2016 um 18 Uhr in der Handwerkskammer Stuttgart: IHK und HWK Region Stuttgart sowie die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg laden zum Thema ein. Professor Bernd Nolte erläutert, in welcher Situation sich die Banken derzeit befinden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Mehr Informationen und Anmeldung: www.hwk-stuttgart.de/finanzierung2016

Hightech Summit Baden-Württemberg
8. November 2016 um 11 Uhr, Wizemann Areal, Quellenstraße 7 in 70376 Stuttgart: Der Hightech Summit ist ein Zusammenschluss des seit 1998 jährlich stattfindenden CyberOne Hightech Awards und des IKT-Kongresses Baden-Württemberg – Forward IT. Die Teilnahme ist kostenlos.
Mehr Informationen sowie die Anmeldung gibt es hier: www.cyberone.de/hightech-summit-2016.html

Preisverleihung Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

30. November 2016 um 17:30 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart: Seit 1985 zeichnet das Land innovative kleine und mittlere Unternehmen aus. Das Preisgeld liegt bei insgesamt 50.000 Euro. Die MBG Baden-Württemberg vergibt zusätzlich den Sonderpreis für junge Unternehmen in Höhe von 7.500 Euro. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: info@patente-stuttgart.de

Bankenfrühstücke

von 8:30 bis 10 Uhr mit dem Schwerpunktthema Unternehmensnachfolge. Gemeinsam informieren Bürgschaftsbank, MBG Baden-Württemberg, L-Bank und das RKW. Machen Sie gerne auch Ihre Kolleginnen und Kollegen auf die Termine der Bankenfrühstücke aufmerksam. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Herbst-Termine:
  • 18.10.2016 Seelbach, Schwarzwälder Hof
  • 20.10.2016 Bad Waldsee, Gasthaus Adler
  • 25.10.2016 Hechingen, Der Brielhof
  • 27.10.2016 Ostfildern, Parkhotel Ostfildern
  • 10.11.2016 Ketsch, SeeHotel Restaurant Ente
  • 15.11.2016 Donaueschingen, Hotel Concord
  • 17.11.2016 Ehingen (Donau), Gasthof Schwanen
  • 22.11.2016 Karlsruhe, L-Bank
  • 24.11.2016 Aalen-Unterkochen, Das Goldene Lamm
  • 29.11.2016 Wüstenrot, Hotel Raitelberg
Mehr Informationen: www.buergschaftsbank.de

Anmeldung: Das RKW Baden-Württemberg nimmt Ihre Anmeldung entgegen: Rosa Simic, Telefon 0711 22998-31, simic@rkw-bw.de
 Persönliches


Mit großer Betroffenheit haben wir im Juni die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres langjährigen Prokuristen

Eberhard Wienold

erhalten. Er starb überraschend am 16. Juni 2016.

Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg haben mit ihm einen wertvollen Menschen und geschätzten Kollegen verloren. Seine Persönlichkeit und fachliche Kompetenz haben über 35 Jahre lang unsere Arbeit geprägt. Die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen war ihm stets eine Herzensangelegenheit. Die Geschäftsleitung mit allen Kolleginnen und Kollegen behalten ihn in dankbarer Erinnerung.
 
 
 

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