Mai 2017  
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Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Bilanzpressekonferenz am 22. Februar präsentierten die Bürgschaftsbank-Vorstände und MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr und Dirk Buddensiek die Geschäftsentwicklung eines erfolgreichen Jahres 2016. Die Zahlen können sich wirklich sehen lassen: Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat 2.172 Finanzierungen begleitet. Das damit ermöglichte Kredit- und Beteiligungsvolumen lag bei 526,8 Millionen Euro. Die MBG Baden-Württemberg konnte 2016 insgesamt in 126 Beteiligungen mit einem Volumen von 33,8 Millionen Euro investieren. Dies und andere spannende Neuigkeiten finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

Den kompletten Newsletter können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Viel Spaß bei der Lektüre!

 
Rückblick: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016
Achtung Gründer! Verbessertes Förderangebot in der Startfinanzierung
Nullgewichtung - Kreditwirtschaft schont Eigenkapital mit Bürgschaften
Senator E.h. Wolfgang Wolf erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt
Die neuen Geschäftsberichte 2016 sind da
Jetzt auch 70-Prozent-Bürgschaften für Agrar-Betriebe
Per-Mausklick sekundenschnell zur Bilanzanalyse
Gold- und Silbermedaillen für drei Kunden
IPO.Plan unter neuem Dach
Spielspaß trifft auf Qualität
 Rückblick: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016

Pressekonferenz 2017
Auf der Bilanzpressekonferenz am 22. Februar präsentierten die Bürgschaftsbank-Vorstände und MBGGeschäftsführer Guy Selbherr und Dirk Buddensiek die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat 2.172 Finanzierungen begleitet. Das damit ermöglichte Kredit- und Beteiligungsvolumen lag bei 526,8 Millionen Euro. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von zwei Prozent. Damit steht die Bürgschaftsbank bundesweit weiter an der Spitze. Die MBG Baden-Württemberg konnte 2016 insgesamt in 126 Beteiligungen mit einem Volumen von 33,8 Millionen Euro investieren.
Damit bleibt sie häufigster Beteiligungskapitalgeber in Deutschland. Im fünften Jahr in Folge bauten die beiden Institute den Anteil der Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen weiter aus. Bei der Bürgschaftsbank wurden 1.358 Gründungen und Nachfolgen – das sind 60 Prozent der begleiteten Vorhaben – mit 242 Millionen Euro Kreditund Beteiligungsvolumen ausgestattet. Auch bei der MBG Baden-Württemberg stellen Existenzgründung, Nachfolge und Venture Capital mit 50 Genehmigungen fast die Hälfte der Beteiligungen und 40 Prozent des Volumens.

Sie möchten mit uns ins Gespräch kommen? Dann treffen Sie uns auf einer Veranstaltung: www.buergschaftsbank.de => Für Unternehmen => Veranstaltungen
 Achtung Gründer! Verbessertes Förderangebot in der Startfinanzierung
Die günstige Entwicklung von Wirt- schaftswachstum und Arbeitsmarkt be- einträchtigt das Gründungsgeschehen in Baden-Württemberg. Gleichzeitig steigt der Anteil externer Finanzmittel. Um dem Trend nach steigenden Finanzierungs- volumina Rechnung zu tragen, werden im Programm Startfinanzierung 80, das wir gemeinsam mit der L-Bank anbieten, seit 1.4.2017 Vorhaben mit einem Gesamt- kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro (bisher 150.000 Euro), bei Teamgründun-
gen von bis zu vier Gesellschaftern 800.000 Euro, gefördert. Zudem wird der maximale Brutto- darlehensbetrag je Gründer/in auf 125.000 Euro (bisher: 100.000 Euro) angehoben. Für die genannten Teamgründungen können damit Darlehen bis zu 500.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Rahmenbedingungen für Unternehmensnachfolgen erscheinen günstig. Potenzielle Übergeber profitieren von gestiegenen Firmenwerten, Nachfolger noch vom günstigen Finan- zierungsumfeld. In der Praxis führen jedoch hohe Firmenwerte zu Sicherheitslücken, die oftmals nur durch Bürgschaften geschlossen werden können. Deshalb verbürgt die Bürgschaftsbank künftig bei Nachfolgeregelungen bis zu einem Bruttodarlehensbetrag von 500.000 Euro in der Regel bis zu 80 Prozent des Risikos.

Sie möchten mehr über die Startfinanzierung erfahren?
www.buergschaftsbank.de => Für Unternehmen => Programme
 Nullgewichtung - Kreditwirtschaft schont Eigenkapital mit Bürgschaften
2016 hat die Finanzaufsicht bestätigt, dass Banken und Sparkassen Unternehmens- kredite, die mit Bürgschaften der Bürg- schaftsbanken abgesichert sind, mit einem geringeren Risiko bewerten können. Für die Eigenkapitalunterlegung heißt das: Die Kreditinstitute können jetzt nur das Risi- kogewicht der Bürgschaftsbank mit 20 Prozent ansetzen und den rückverbürgten staatlichen Anteil mit null Prozent. Damit reduziert sich das Risikogewicht für die Eigenka- pitalunterlegung bezogen auf eine 80- prozentige Bürgschaft von bisher 16 Prozent auf sieben Prozent. Da die Nullgewichtung das Eigenkapital der Banken und Sparkassen schont, haben diese mehr Handlungsspielraum bei der Kreditvergabe, und davon profitieren auch die KMU. So wird sich die Finanzierungssituation für kleine und mittlere Unternehmen, die wesentlich häufiger Probleme bei der Kreditaufnahme haben als größere Betriebe, verbessern.
Wenn ein Kreditinstitut jedoch auf diese Neuerungen verzichten möchte, kann es weiterhin die gesamte Bürgschaft mit 20 Prozent unterlegen.

 Senator E.h. Wolfgang Wolf erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt

Senator E.h. Wolfgang Wolf
Der Aufsichtsrat der MBG Mittelständische Beteiligungs-gesellschaft hat am 26. April erneut Senator E.h. Wolfgang Wolf zu seinem Vor- sitzenden gewählt. Auch der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Kugler wurde in seinem Amt bestätigt. Darüber hinaus verstärken Prof. Dr. Michael Auer, Vorsitzender des Vorstands der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, und Martin Broda, Leiter Unternehmensfinanzierung bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg, das Gremium.
 Die neuen Geschäftsberichte 2016 sind da

„Der demografische Wandel als Chance“ - so lautet der redaktionelle Schwerpunkt unserer Geschäftsberichte für 2016. Wir beleuchten anhand zahlreicher Beispiele aus unserer Förderung, inwieweit die sogenannten Silver Ager im  Wirtschaftsleben neue Impulse setzen. Dabei spielen innovative Ideen für Start-ups sowie Unter-nehmensnachfolge-Regelungen eine immer größere Rolle.

 

 

 

Für Rückfragen steht Ihnen Ihr Kundenbetreuer unter Telefon 0711-1645-6 gerne zur Verfügung.

 Jetzt auch 70-Prozent-Bürgschaften für Agrar-Betriebe
Der Verband der deutschen Bürgschaftsbanken hat im Februar beim Europäischen Investitionsfonds (EIF) die Modifikation der Agrarbürgschaft beantragt. Jetzt bieten wir 50-prozentige oder 70-prozentige Bürgschaften für Kredite bis maximal 1,5 Millionen Euro an. Die Vorteile der 70-prozentigen Bürgschaftsquote: Die Preisklasse verbessert sich dadurch um zwei Stufen. Damit ergibt sich eine Zinsvergünstigung und außerdem verringert sich die Gesamtbelastung für den Kreditnehmer. Der Bürgschaftshöchstbetrag wurde zudem auf 750.000 Euro erhöht. Darüber hinaus gilt der Höchstbetrag nun neben Gründungen auch für Unternehmensnachfolgen und etablierte Unternehmen. Die Laufzeit richtet sich nach der Kreditlaufzeit. Nach zehn Jahren verringert sich die Bürgschaft auf 35 Prozent.

Praxisfall: Weingut


Frank Briem mit Familie

Frank Briem will weiter durchstarten: Im Jahr 2006 hat er zusammen mit seiner Frau Heidi das elterliche Weingut übernommen. Die Geschäfte laufen so gut, dass der Weinkeller aus allen Nähten platzt und deshalb ein Teil des Weines ausgelagert werden musste. Und das ist schlecht für die Arbeitswirtschaft. Deshalb hat der Weinküfermeister den Bau einer neuen Kelterhalle mit Tanklager und Traubenannahme direkt neben der bestehenden Lager- und Maschinenhalle geplant. Zur Finanzierung nutzt er unter anderem eine 70-prozentige Bürgschaft aus dem „Agrar-Programm“ der Bürgschaftsbank. „Baden-Württemberg ist auf eine leistungsfähige Agrarwirtschaft angewiesen. Aus diesem Grund setzen wir uns gezielt für die Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie des Garten- und Weinbaus ein“, betont Guy Selbherr.

Weitere Informationen erhalten Sie von Michael Rieger, Telefon 0711 1645-731
E-Mail: michael.rieger@buergschaftsbank.de
 Per-Mausklick sekundenschnell zur Bilanzanalyse
Papier ist geduldig – und langsam! Jahres- abschlüsse gemeinsamer Kunden können bei Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteili-gungsgesellschaft Baden-Württemberg seit geraumer Zeit digital eingereicht werden. helicAnalyzer heißt der schlaue Helfer, der die Jahresabschlussunterlagen, Einnahmenüber- schussrechnungen und auch die betriebswirt-schaftlichen Auswertungen für das institutseigene System (fides 4) so aufbereitet, dass die Daten in Sekundenschnelle per Mausklick zur Bilanzanalyse
übernommen werden können. Ein weiterer Pluspunkt: Die Software erkennt Auffälligkeiten, die dann vom zuständigen Sachbearbeiter zu prüfen sind. „Der Einsatz von helicAnalyzer ist ein weiterer Baustein bei der fortschreitenden Digitalisierung unserer Institute, um unsere Prozesse zu verschlanken und effizienter zu gestalten“, betont Dirk Buddensiek. „So können unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner entschei- dungsrelevante Daten besser erkennen und wir können unsere Beratungs- und Analysequalität weiter erhöhen.“


Für Rückfragen steht Ihnen Ihr Kundenbetreuer unter Telefon 0711-1645-6 gerne zur Verfügung.
 Gold- und Silbermedaillen für drei Kunden

Am 3. April verlieh die IHK Heilbronn-Franken erneut den IHK-Forschungstransferpreis. Unter den Gewinnern waren auch drei Kunden der Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden Württemberg:





Der mit 10.000 Euro dotierte IHK-Forschungstransferpreis in Gold ging an die Zürn Harvesting GmbH & Co. KG und das Institut für Naturstofftechnik der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam hatten sie ein vollelektrifiziertes Mähdrescherschneidwerk entwickelt, bei dem alle Komponenten intelligent miteinander kommunizieren.

Über den mit 5.000 Euro dotierten IHK-Forschungstransferpreis in Silber freuten sich: Dr. Thomas Schubert, IOLITEC IonicLiquids Technologies GmbH, und Dr. Andreas Schmidt, Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH. Gemeinsam hatten sie eine wässrige Graphendispersion und ein Verfahren entwickelt, mit dem man Graphen gleichmäßig auf Textilien dauerhaft aufbringen kann.

Einen weiteren Preis in Silber erhielten die BAUER THERMOFORMING GMBH & CO. KG und das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen für ihr gemeinsames Projekt „SoilPod“. Es handelt sich um eine hundertprozentig biologisch abbaubare Pflanzschale für Bäume mit integriertem Wasserspeicher und Nährstoffen.


Sie möchten auch für Ihre innovativen Ideen ausgezeichnet werden? Dann bewerben Sie sich beim Rudolf-Eberle-Preis biszum 31. Mai 2017 unter www.innovationspreis-bw.de. Viel Erfolg!
 IPO.Plan unter neuem Dach
Um die Welt des digitalen und kollaborativen Projektmanagements mit der 3D-Visuali- sierung der Planung zu vereinen, haben sich die Actano GmbH und die IPO.Plan GmbH zusammen- geschlossen. Dazu hat die Actano Holding AG in Zürich die Gesellschaftsanteile des Leonberger Unternehmens übernommen. Die Gesell- schafter von IPO. Plan halten nun eine direkte Beteiligung an der Actano Holding. Außerdem veräußerten die MBG Baden-Württemberg und der VC Fonds ihre Beteiligung an der IPO.Plan GmbH.
Rund zwei Jahre hatten die Investoren den Mittelständler bei der Weiterentwicklung seines virtuellen Planungstools und dem Ausbau seines Vertriebes finanziell unterstützt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Fusion eine winwin-Situation für beide Unternehmen ist. Gemeinsam können sie eine vollinteraktive, digitale Plattform rund um das Projektmanagement anbieten, die sie deutlich vom Wettbewerb abheben wird“, betont Dirk Buddensiek. www.ipoplan.de
 Spielspaß trifft auf Qualität
Ob Dinosaurier, Comic-Held oder Cowboy – die hochwertigen BULLYLAND-Spielfiguren lassen Kinderherzen höher schlagen. Aber das Beste daran: Alle Produkte sind aus PVC-freiem Grundmaterial hergestellt. Damit sind sie für die Kinder  besonders sicher, langfristig haltbar und umweltverträglich. Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft war von dem Ge- schäftsmodell überzeugt und hat BULLYLAND nun bei der Nachfolgeregelung mit einer Beteiligung unterstützt.
Holger Schmitz, Geschäftsführender Gesellschafter der KonSens Holding GmbH, erwarb die 1973 in Spraitbach gegründete Unternehmensgruppe. Der Alteigentümer Alfred Wyss hat sich im Rahmen der Transaktion rückbeteiligt. „Dass die MBG mitgemacht hat, war für mich ausschlaggebend“, sagt der 38-jährige Schmitz. „Ohne deren Unterstützung hätte ich das nicht so schnell machen können. www.bullyland.de.

Wie Unternehmerinnen und Unternehmer zukunftsorientierte Projekte finanzieren können, erfahren Sie beim 14. Mittelstandsforum Baden-Württemberg am 5. Juli 2017 im Internationalen Congresscenter – Messe Stuttgart. Auch Bürgschaftsbank und MBG sind mit einem Workshop wieder mit von der Partie.
 
 
 

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