Juni 2018  
Info  

 
 
 
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wir haben Ihnen heute wieder ein kleines Info-Paket an aktuellen Themen der Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Lesen Sie heute:
 
Neue Datenschutzerklärung in Kraft getreten
Druckfrisch - Geschäftsberichte sind da
Gesundes vom Spieß
Wichtige Helferlein
Bio in den Genen
Mit Volldampf in eine nachhaltige Zukunft
Morotai – von der Bachelorarbeit zum Modelabel
D3D revolutioniert die Metallverarbeitung
Termine
 Neue Datenschutzerklärung in Kraft getreten

Es hat sich bereits herumgesprochen: Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-grundverordnung. Sie stärkt die Rechte der Verbraucher, indem sie genau regelt, wie Unternehmen mit personenbezogenen Daten umgehen und mit Kunden und anderen Geschäftspartnern kommunizieren dürfen. Datenschutz war für die Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft GmbH schon immer sehr wichtig und ist nicht nur ein Bestandteil unserer rechtlichen Verpflichtungen, sondern ein wesentlicher Faktor unserer Geschäftsbeziehungen.

Die neue Datenschutzgrundverordnung ändert daran nichts. Auch weiterhin werden wir alle personenbezogenen Daten und Informationen vertraulich behandeln. Sie, liebe Newsletter-Abonnenten, haben wir bereits darüber informiert. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Im Zuge der Datenschutzgrundverordnung waren Anpassungen der Formulare (z.B. Anträge, Einwilligung zur SCHUFA-Auskunft etc.) notwendig. Diese Vordrucke finden Sie wie gewohnt auf unserer Homepage www.buergschaftsbank.de beziehungsweise www.mbg.de im Download-Bereich. Bitte beachten Sie, dass der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH oder MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft GmbH künftig bei allen Voranfragen das entsprechende neue Formular zur Einwilligung der Datenschutzerklärung („Einwilligung Datenschutzerklärung_Voranfrage“) vor der Bearbeitung vorgelegt werden muss.

Bei Fragen zum Thema Datenschutz wenden Sie sich an:
Silke Washington
unter Tel. +49 711 1645-7942
oder datenschutz@buergschaftsbank.de

„Wir als Bürgschaftsbank und MBG haben schon immer ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz gelegt, denn das Vertrauen unserer Geschäftspartner hat bei uns Priorität. Wir werden künftig gemäß der neuen DSGVO den Datenschutz noch stärker in unsere gesamten Prozesse einbinden und sind hier schon auf einem guten Weg. So können wir die Herausforderungen der Digitalisierung langfristig erfolgreich meistern.“

Silke Washington

 Druckfrisch - Geschäftsberichte sind da
 

In unseren aktuellen Geschäftsberichten und der Statistikbroschüre geben wir Ihnen einen Überblick über unsere Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres.

Mit „Innovation trifft Nachhaltigkeit“ legen wir im aktuellen Geschäftsbericht zudem unseren Fokus auf dieses Zukunftsthema: Anhand zahlreicher Beispiele aus unserem Portfolio zeigen wir auf, was Nachhaltigkeit genau bedeutet und wie Innovationen und Nachhaltigkeit sich gegenseitig beeinflussen. Dabei spielen frische Ideen für neue Geschäftsmodelle eine besonders große Rolle.

Den Geschäftsbericht und die Statistikbroschüre finden Sie hier. Gerne übersenden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an presse@buergschaftsbank.de.

 Gesundes vom Spieß

Foto von Thomas Möller
 

Es ist fettig, ungesund und macht dick – Fast Food hat im Allgemeinen nicht den besten Ruf. Und gerade bei Dönerfleisch gibt es in den Medien hierzu viele Vorurteile und Negativschlagzeilen. Ein junger Mann aus Villingen-Schwenningen beweist, dass es auch anders geht. Engin Firat Aksin hat im Oktober 2017 einen Produktionsbetrieb, die EgeFirat GmbH, für Bio-Kebapfleisch mit Bio-Gewürzen gegründet. Der frisch gebackene Unternehmer hat sich mit der Selbstständigkeit seinen Kindheitstraum erfüllt. „Eine gesunde Ernährung ist für das seelische und körperliche Wohlbefinden sehr wichtig. Und man kann auch Kebap gesund zubereiten“, betont der ehemalige Fachkraft-Lager-Logistiker.

Das Bio-Rindfleisch und die Bio-Gewürze bezieht er von einem bio-zertifizierten Betrieb aus Schwäbisch-Hall, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft. In wenigen Arbeitsschritten wird das Fleisch dann auf die typischen 15-, 20-, oder 30-Kilogramm-Spieße gesteckt – insgesamt 20 Tonnen pro Monat. Und die Bio-Gewürze mischt er nach einem „Geheimrezept“ für den charakteristischen Geschmack zusammen. Alles ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe, versteht sich.

So strukturiert und durchdacht, wie er sein Geschäft führt, hat er sich auch um die Finanzierung gekümmert. Bei einem Beratungssprechtag der IHK Villingen-Schwenningen hat er erste Kontakte mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg geknüpft und sich über ihre Förderangebote informiert. Weil er nichts dem Zufall überlassen wollte, hat er seine Hausbank selbst auf diese Möglichkeiten angesprochen. Herausgekommen sind ein Hausbankdarlehen, das über eine Bürgschaft abgesichert wird, sowie eine stille Beteiligung der MBG um die Gründung auch kapitalmäßig auf eine solide Basis zu stellen. „Vor dem Gespräch war ich natürlich aufgeregt“, gibt er zu. „Aber ich habe mich schnell wohlgefühlt und werde bis heute von der Bürgschaftsbank super betreut.“

Sie haben auch ein Finanzierungsprojekt? Alle Ihre Fragen rund um Ihr Vorhaben beantworten Ihnen die Experten von Bürgschaftsbank, MBG Mittelständische Beteili-gungsgesellschaft, L-Bank und der IHK oder HWK in Ihrer Region bei den kostenlosen Beratungssprechtagen. Die Termine finden Sie unter www.buergschaftsbank.de oder www.mbg.de.

 Wichtige Helferlein

Foto von Thomas Möller
 

Die Biene ist das kleinste Nutztier der Welt – und doch leistet sie Herausragendes. Sie sorgt für Vielfalt in der Natur und auf unseren Tellern, denn sie bestäubt die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen und verhilft ihnen so zu mehr Früchten. Mit Honig, Bienenwachs und Gelée royale liefert die Biene außerdem wertvolle Naturstoffe. Bernd Spanbalch ist fasziniert von den nützlichen Helfern und hat aus seinem Hobby ein Geschäftsmodell gemacht.



Der Wabenprofi bietet alles, was das Imker- und Bienenherz begehrt: ein Vollsortiment im Bereich Imkereizubehör und -technik. Darüber hinaus betreibt der 52-Jährige eine Wachsverarbeitung, bei der er Mittelwände sowohl aus Eigenproduktion als auch durch Umarbeitung des Blockwachses seiner Kunden anbietet.

„Wir verstehen uns als Dienstleister für die Imkereien und die Aufklärungsarbeit insbesondere der Jungimker ist uns wichtig“, betont der ehemalige Geschäftsführer eines Baustoffhandels. Denn Monokulturen, Parasiten und Pflanzenschutzmittel setzen den Bienen zu. Deshalb erhalten Imkereien eine immer größere Bedeutung. Nur mit artgerechter Haltung der Tiere und einer hohen Bienenwachsqualität lässt sich verhindern, dass die Zahl der Bienen weiter zurückgeht. „Das hätte katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt“, so Bernd Spanbalch.

Bernd Spanbalch hat sich mit seinem Imkereifachhandel seinen Traum erfüllt. Und das Geschäft brummt. Schnell wurde die 100 Quadratmeter große Lagerhalle in Weinstadt zu klein, und man zog in Stuttgart-Wangen in ein Gebäude mit mehr als sechsmal so großen Kapazitäten. Auch Betriebsmittel und die Logistik mussten aufgestockt beziehungsweise erweitert werden. Hier kam die Bürgschaftsbank ins Spiel, die das Darlehen der Kreissparkasse mit einer Bürgschaft absicherte. „Unser Produkt ist natürlich erklärungsbedürftig und nur wenige Menschen können damit etwas anfangen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir hier überzeugen konnten“, sagt Spanbalch.

Um den Erfolg von Gründungsvorhaben abzusichern, bietet die Bürgschaftsbank gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern und Gesellschaftern eine Check-up-Beratung vor Ablauf des ersten Jahres an. Ausgesuchte Branchenspezialisten helfen Ihnen, frühzeitig eventuelle Fehlentwicklungen zu identifizieren und zu beheben. Das Risiko eines Scheiterns wird reduziert. Hier geht es zum Antragsformular.

 Bio in den Genen

Foto von Thomas Möller

Vier Brüder, eine Passion – so könnte der Titel einer Biographie der Tress-Brüder lauten. Die jungen Männer im Alter zwischen 30 und 37 Jahren haben eines gemeinsam: ihre Leidenschaft für gutes Essen. Kein Wunder, hat doch ihr Vater Johannes Junior sie von klein auf in der Küche und im Gasthof mithelfen lassen. Schon damals drehte sich bei Familie Tress alles um gesunde Ernährung und ökologischen Anbau. Den Grundstein dafür hatte bereits ihr Großvater Johannes in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelegt: In echter Pionierarbeit stellte er den familieneigenen Bauernhof auf biologischen Anbau um und bot die auf diesen Feldern geernteten Lebensmittel im kleinen Gasthof an. Sein Sohn, der Vater der vier Brüder, hat den Familienbetrieb, die Tress Gastronomie GmbH & Co. KG, in diesem Sinne weiter ausgebaut – seit seinem Tod vor neun Jahren führen die vier Brüder gemeinsam mit ihrer Mutter den Betrieb weiter.
Seit 2009 gehören dazu neben einem Hotel, verschiedenen Restaurants und Event-Locations auch Bio-Convenience-Produkte, die in deutschen und österreichischen Supermärkten unter der Marke Küchenbrüder verkauft werden.

Seit Anfang dieses Jahres sind sie auch in Spanien erhältlich. Bei den Suppen und Gazpachos kommen nur frische, rein pflanzliche Zutaten ohne Zusatz von Konservierungsstoffen in den Becher. Damit sind die Küchenbrüder mit ihren Produkten am Puls der Zeit, denn die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Lebensmitteln boomt.

Das Erfolgsrezept der Küchenbrüder: Sie haben eine ganzheitliche ökologische Marke geschaffen, die verschiedene Trends miteinander vereint. So sind nicht nur die Produkte biologisch, sondern die Tress-Brüder haben im April 2017 die Verpackungen von Plastik auf Karton umgestellt. Diese bestehen zu fast 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, das Holz dafür kommt aus PEFC-zertifizierten Wäldern.

Für die Produktion der Kartonverpackungen ließen sie ihre Maschinen umrüsten. Das Unternehmen erhielt dafür von der MBG eine stille Beteiligung, die die Bürgschaftsbank wie üblich mit einer Garantie unterstützt hat. Einen Teil des frischen Kapitals setzten sie zudem dafür ein, das Warenlager weiter aufzustocken. „Die Investition war wichtig für unser weiteres Wachstum“, betont Dominik Tress.

Die MBG gehört zu den großen Beteiligungskapitalgebern in Deutschland. Sie investiert im öffentlichen Interesse und ist Partner des Mittelstands. Aktuell stellt sie circa 900 kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg rund 250 Millionen Euro Beteiligungskapital zur Verfügung. Sie unterstützt Wachstums- und Innovationsvorhaben, Unter-nehmensnachfolgen und Existenzgründungen überwiegend mit Mezzaninkapital in Form von stillen Beteiligungen. Venture Capital orientierte Startups begleitet die MBG auch mit offenen Beteiligungen.  Mehr zur MBG und ihrem Angebot erfahren Sie unter www.mbg.de.

 Mit Volldampf in eine nachhaltige Zukunft

Foto von Thomas Möller
 

Wäscheberge von insgesamt 20.000 Kilogramm muss die Firma KAFA Textilpflege und Mietservice für ihre Kunden aus Hotellerie, Gastronomie, Gesundheitswesen und Industrie täglich bewältigen. Das entspricht über 4.000 haushaltsüblichen Waschmaschinen-füllungen. Was das normalerweise an Wasser-, Waschmittel- und Energieverbrauch bedeutet, muss man nicht extra betonen. Doch Geschäftsführer Uwe Kallfaß und sein Vater Karl gehen seit jeher neue Wege, um die Umwelt zu entlasten.

Bereits 1981 baute Karl Kallfaß die erste Wärmerückgewinnungsanlage der Marke Eigenbau in einer Zeit, als kaum jemand an die Möglichkeit dachte, Energie aus Abwasser zu gewinnen. 1998 erwarben sie dann das Nutzungsrecht einer Quelle, so dass sie seitdem bei den Waschgängen komplett auf die Verwendung von Trinkwasser verzichten können.

Doch 2013 setzte das Unternehmen noch eins drauf: mit einer Holzpellets-Dampfkesselanlage. Mit ihr spart die Großwäscherei 500.000 Liter Heizöl und somit über 1,3 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr. Jährlich verbraucht KAFA rund eine Million Kilogramm Industriepellets. Sie ist die erste Wäscherei Baden-Württembergs, die ausschließlich Kohlendioxid-neutral Prozessdampf erzeugt. Das Land hat die Investition in Höhe von 1,1 Millionen Euro deshalb auch als wichtiges Klimaschutzprojekt bezuschusst. Bei einer Dampfleistung von 3.000 Kilogramm pro Stunde wird im Kamin ein Reststaubgehalt von weniger als 15 Normkubikmeter gemessen. „Damit haben wir die Energiewende zu 100 Prozent geschafft“, sagt Uwe Kallfaß. „Neben Risikobereitschaft braucht ein mittelständisches Unternehmen aber auch immer die richtigen Partner, die den Weg freimachen. Diese haben wir in der Volksbank Baiersbronn Murgtal und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg gefunden. Mit einem Darlehen beziehungsweise einer Bürgschaft haben die beiden maßgeblich zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen.“

Die Firma KAFA Textilpflege und Mietservice hat eine L-Bank Ressourcen-effizienzfinanzierung erhalten, die durch eine Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg abgesichert wurde. Dieser Förderkredit ist, wie die anderen L-Bank Kombi-programme, zu besonders attraktiven Konditionen erhältlich. Mehr dazu finden Sie hier.

Die vollständigen Porträts finden Sie in den Geschäftsberichten 2017.

 Morotai – von der Bachelorarbeit zum Modelabel

Foto: morotai

Zu einer trendigen Sportbekleidung gehört heutzutage mehr als nur ein atmungsaktiver Stoff oder ein Regenschutz: Beim Training will man sein Handy sicher in einer Tasche verstaut wissen und schnell und einfach die Kopfhörer zur Hand haben. Auch das Design spielt eine große Rolle – ganz gleich, ob man Krafttraining betreibt, Fußball spielt oder joggen geht. Das junge Start-up Morotai mit Sitz in Birkenfeld entwickelt Sportfashion für Damen und Herren, die sich im Design über klare Konturen und einen starken Ausdruck definiert.

Was auf der Grundlage einer Bachelorarbeit begann und durch den Pitch in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ erste Bekanntheit erlangte, ist heute ein erfolgreiches Label mit vollen Auftragsbüchern. Erst vergangene Woche wurde das Unternehmen mit dem ersten Platz beim Gründerpreis Baden-Württemberg 2018 ausgezeichnet.

Gegründet wurde das Unternehmen in 2016 von vier klugen Köpfen, die ihre Potenziale zu bündeln wussten. Der studierte Modedesigner und passionierte Sportler Rafy Ahmed sah in der Vereinigung seiner beiden Talente die Chance auf eine erfolgreiche Geschäftsidee. Er holte sich Waldemar Wenzel (Geschäftsführer), Andreas Maier (CTO) und Werner Strauch (Controlling) an die Seite – und schon ging es los: 22 Mitarbeiter bilden heute das Team, das die Konzepte von Rafy Ahmed mit Leidenschaft in innovative Sportswear umsetzt.

Nun möchten die vier Jungunternehmer mit ihrem Team weiter durchstarten: Für die Entwicklung neuer Kollektionen und die Finanzierung neuer Waren erhält das Start-up eine L-Bank Innovations-finanzierung50, die über eine 50-prozentige Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg abgesichert wird. Das Förderinstitut begleitete Morotai bereits 2017 im Rahmen einer L-Bank Startfinanzierung80. Rafy Ahmed sagt: „Als Existenzgründer benötigt man nicht nur eine innovative Idee und ein ausgefeiltes Vertriebs- und Marketingkonzept, sondern auch verlässliche Partner mit langjährigem Knowhow und einem guten Netzwerk. Die haben wir – unter anderen – in der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg gefunden, worüber wir uns sehr freuen.“

 D3D revolutioniert die Metallverarbeitung

Foto: D3D Additive Manufacturing

Von der Beratung über die Produktion bis hin zur Nachbearbeitung – die D3D Additive Manufacturing GmbH aus Baindt bietet einen Full-Service im Bereich 3D-Metalldruck an. Herzstück der Produktionshalle im Gewerbegebiet Mehlis ist ein fast fünf Tonnen schwerer, innovativer Metalldrucker, der komplexe, chemisch reine Teile aus Edelstahl, Titan oder Nickel-Superlegierungen bis zu einer Größe von 275 x 275 x 420 Millimetern fertigen kann. Dabei jagt ein Laserstrahl in ultrapräzisen Mustern über eine dünne Schicht Metallpulver, die danach aushärtet. Dieser Prozess wiederholt sich Schicht für Schicht, bis ein drei-dimensionales Werkstück entstanden ist.

Dass die beiden jungen Gründer mit ihrer innovativen Technologie und ihrem eigenen Unternehmen an den Start gehen konnten, hat eine Förderung durch die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg möglich gemacht. Das Institut sicherte eine Gründungsfinanzierung der L-Bank mit einer 70-prozentigen Bürgschaft ab.

Das Kombiprogramm richtet sich an Existenzgründer und Betriebsübernehmer bis maximal fünf Jahre nach der Gründung. „Wir möchten damit gezielt Zukunftsvorhaben und Neugründungen unterstützen, um dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg weiteren Aufwind zu verleihen“ betont Bürgschaftsbank-Vorstand Guy Selbherr. „Im Falle der D3D hat uns die technische Expertise sowie die Motivation und Zielstrebigkeit von Herrn Ross und Herrn Grundmann überzeugt.“

Nicht nur das Förderinstitut konnten die Neugründer mit ihrer innovativen Idee begeistern: Mittlerweile gehören namhafte Kunden aus den Branchen Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Werkzeug- und Sondermaschinenbau zu ihrem Portfolio, denn die Technologie bietet zahlreiche Vorteile. Die Prozesse der Metallverarbeitung werden auf ein Minimum in der Nachbearbeitung reduziert. Damit verbunden ist eine drastische Verkürzung der Produktionszeiten und bei Kleinserien auch der Kosten. Und schließlich werden filigrane Konstruktionen, die mit konventionellen Methoden schlicht unmöglich sind, durch additive Verfahren erst realisierbar. Das Gewicht lässt sich damit ebenfalls reduzieren – bei gleicher Festigkeit.

 Termine

Internationalisierung, Digitalisierung und Innovation sind nur einige der aktuellen Themen, mit denen sich unsere mittelständischen Unternehmen auseinandersetzen müssen und die eben immer auch mit Investitionen und Finanzierungsbedarfen verbunden sind. Wie Unternehmer und Unternehmerinnen zukunftsorientierte Projekte finanzieren können, ist das Thema beim 15. Mittelstandsforum Baden-Württemberg.

Wann? am 19. Juli 2018
Wo? im Internationalen Congresscenter der Messe Stuttgart

In verschiedenen Fachforen geben Finanzierungsexperten und Unternehmen Praxistipps. Und beim Forum 6 um 11:30 Uhr erläutern Experten der L-Bank und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg gemeinsam mit Michael Konrad, Geschäftsführer der Konrad GmbH, welche Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten es für Unternehmen in Wachstumsphasen gibt.

Auch die Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg sind mit einem Stand vor Ort.

Mehr Details finden Sie hier: www.convent.de/bw

 
 
 

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