21.12.2018

Bürgschaftsbank ermöglicht TV-Ausstrahlung von „Laible und Frisch“

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg, die Volksbank Ermstal-Alb eG und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg unterstützen mit ihrem erfolgreichen Zusammenwirken im Rahmen des 2006 initiierten Bürgschaftsprogramms die Schwabenlandfilm GmbH-Produktion „Laible und Frisch". Das Programm richtet sich gezielt an filmwirtschaftliche Unternehmen in Baden-Württemberg und soll den Zugang der Firmen zu Bankfinanzierungen erleichtern.

Fotohinweis/Quelle: Schwabenlandfilm GmbH / SWR / Daniel Schneider

Stuttgart, 21.12.2018. In der Serie „Laible und Frisch“ haben Winfried Wagner als Walter Laible und Simon Licht als Manfred Frisch sich in die Herzen der Zuschauer gespielt. Am 1. Januar 2019 um 16:45 Uhr kommt nun der Kinofilm „Laible und Frisch – Do goht dr Doig“ ins SWR Fernsehen.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg fördert das Filmprojekt mit einer 70-prozentigen Bürgschaft für den Hausbank-Kredit zur Vorfinanzierung. „Für den Erhalt und die Weiterentwicklung des kreativen Potenzials im Südwesten ist dieses Programm ein wichtiger Baustein", erklärt Bürgschaftsbank-Vorstand Guy Selbherr, „und die beiden Staffeln waren echt sauguat“. Besonders kleinen und mittelständischen Filmproduktionsfirmen ermögliche der durch das Bürgschaftsprogramm geschaffene direkte Zugang zu Bürgschaften eine wesentliche Erleichterung bei der Zwischenfinanzierung ihrer Filmprojekte.

Zur Handlung des Films: Traditionsbäcker Walter Laible kehrt verfrüht von einem Kuraufenthalt in seinen Heimatort Schafferdingen zurück. Seine Frau Marga und sein Sohn Florian teilen dem Vater mit, dass sie aufgrund drückender Schulden Bäckerei und Heim verkaufen mussten – und zwar ausgerechnet an Walters größten Konkurrenten, den Industriebäcker Manfred Frisch. Dieser scheint somit als endgültiger Sieger aus dem lang andauernden Bäckerstreit hervorzugehen. Doch auf den Höhenflug folgt jäh der Absturz: Vater Heinrich Frisch teilt seinem ungeliebten Sohn mit, dass er die Frisch AG verkaufen wird und Manfred nicht mehr gebraucht wird. In seiner dunkelsten Stunde erhält er jedoch eine interessante Information, die ihn wieder zurück ins Spiel bringen könnte. Nun muss Manfred seine ungeliebten Nachbarn auf seine Seite ziehen, um das Unternehmen zurückzugewinnen.

Das 2006 von MFG Filmförderung und Bürgschaftsbank initiierte Bürgschaftsprogramm, soll Finanzierungen für die Filmwirtschaft unterstützen: Für ein Filmprojekt muss eine Produktionsfirma in der Regel zwischen 150.000 Euro und 1 Million Euro zwischenfinanzieren bis der Auftraggeber zahlt. Die Finanzierungsmöglichkeiten der Hausbanken sind aufgrund fehlender Sicherheiten begrenzt. Mit der Einbindung der Bürgschaftsbank werden diese Risiken auf mehrere Schultern verteilt. „Durch die Kombination aus Bürgschaft und damit dem Ersatz von fehlenden Sicherheiten sowie dem eingebrachten Fachwissen der MFG bei der Prüfung der Vorhaben steigen die Finanzierungschancen der baden-württembergischen Filmwirtschaft erheblich" betont Guy Selbherr.

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