Juni 2016  
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Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere neuen Programme kommen im Markt an. InnovFin 70 und die Contracting-Bürgschaften. Ein tolles Angebot für die Unternehmen, wie Sie unserem Newsletter entnehmen können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf Sie, vielleicht beim Mittelstandsforum am 21. Juli in Stuttgart.

Unseren Juni-Newsletter 2016 können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
 
InnovFin 70: Was sich mit dem neuen Programm finanzieren lässt
Contracting-Bürgschaft ermöglicht Investition in neue Anlagen
Christian Müller aus Lörrach erhält den Franchise-Gründerpreis
Informationen rund um die Verkehrswirtschaft
Dr. Harry Brambach erneut Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Neubau Werastraße 13
Frisch gedruckt: Die Geschäftsberichte von Bürgschaftsbank und MBG
Termine
 InnovFin 70: Was sich mit dem neuen Programm finanzieren lässt
Im Rahmen der Innovationsoffensive des Landes ging das neue Bürgschaftsprogramm „InnovFin70“ im Herbst 2015 an den Start. Mit InnovFin kann die Bürgschaftsbank die Hausbank mit einer 70-prozentigen Bürgschaft für einen Haus- oder Förderbankkredit entlasten. Für die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg ist InnovFin ein Novum. Sie kann damit die hoch innovativen exportorientierten Betriebe auch über die Landesgrenzen hinaus und sogar Investitionen dieser Unternehmen im Ausland begleiten. Zusatznutzen für die Hausbank: Dank InnovFin ist für sie eine Risikopartnerschaft besonders flexibel und einfach nutzbar.

Vorteil von InnovFin: Grundsätzlich deckt das klassische Bürgschaftsangebot auch Innovationsprojekte ab. Mit InnovFin 70 lassen sich Bürgschaften auch in besonderen Fallkonstellationen übernehmen. Etwa wenn die Unternehmen nach den Kriterien des Europäischen Investitionsfonds als innovativ eingestuft werden können, oder wenn das Vorhaben selbst innovativ ist. InnovFin 70 ist darüberhinaus beihilfefrei und lässt sich auch einsetzen, wenn die De minimis-Grenzen ausgeschöpft sind. Auch bezüglich der Sicherheiten gibt es Erleichterungen, da eine persönliche Haftung des Unternehmers nicht zwingend ist.

InnovFin Bürgschaften lassen sich mit jeder Finanzierung kombinieren. Ideal ist die Finanzierung über einen L-Bank Förderkredit, z.B. Innovationsfinanzierung. Für Beträge über 1,25 Mio. Euro bietet die L-Bank ebenfalls InnovFin 70 an

Finanzierungsbeispiele für InnovFin 70: Die Bürgschaftsbank konnte bereits zahlreiche Projekte mit InnovFin 70 umsetzen. Hier eine Auswahl:
UnternehmenProjektMit InnovFin 70 ermöglichtes Kreditvolumen
Industrie Sonder-/MaschinenbauEntwicklung von Sondermaschinen, die vollautomatisiert im Produktionsprozess Produkte handhaben700.000 Euro
Sensorik/Mess- und RegeltechnikunternehmenWeiterentwicklung und Wachstum mit einem eigens entwickelten Waren-Find-System für den Handel1,5 Mio. Euro
Unternehmen für EnergieeffizienzAufbau eines Webshops für Energieeinsparprodukte für den internationalen Vertrieb900.000 Euro
IT-/E-CommerceEntwicklung eines Preis-Monitoringsystems2 Mio. Euro


Sie haben ein innovatives Projekt Ihres Kunden, für das Sie eine Finanzierung wünschen? Wir unterstützen Sie gern. Telefon 0711 1645-703 oder kontakt@buergschaftsbank.de
 Contracting-Bürgschaft ermöglicht Investition in neue Anlagen
Andreas Weber ist Umwelt-Ingenieur. Er hat viele Jahre die Fabrik- und Energietechnik verschiedener Standorte eines Automobilkonzerns verantwortet. 2007 gründete er in Baden-Baden sein eigenes Contractingunternehmen ETANET in Baden-Baden, mit dem er bereits mehrere Energiesparprojekte umgesetzt hat.
Beim Energieeinspar-Contracting garantiert der Contractor, also ETANET, seinem Kunden, dass er mit der neuen Gebäudetechnik künftig weniger Energie braucht. „Das lohnt sich nach unserer Berechnung erst ab Energiekosten von 300.000 Euro im Jahr – also zum Beispiel für Krankenhäuser oder Produktionsbetriebe“, erläutert der 57-jährige Weber. Als Contractor plant, finanziert und baut er die neuen Anlagen ein. Zudem wartet er die Anlagen und hält sie über den Vertragszeitraum instand. „Der Kunde muss nicht selbst investieren, bekommt aber neue Anlagen, die auch noch weniger Energie verbrauchen.“



Für sein aktuelles Projekt – einen Produktionsbetrieb in Baden-Baden – hätte sein Kunde mindestens 600.000 Euro investieren müssen. Weber und sein Team erstellten ein Konzept für Energieeinspar-Contracting. „Mit dem BHKW spart der Kunde 30 Prozent Energiekosten und stößt 30 Prozent weniger CO2 aus“, beschreibt Weber die Rahmenbedingungen. Um die Anlagen finanzieren zu können, brauchte er allerdings Geld. Seine Hausbank konnte durch Einbindung der Contracting-Bürgschaft die Finanzierung ermöglichen. „Ohne die Contracting-Bürgschaft hätte ich das Projekt für unseren Kunden nicht umsetzen können.“ Dank des neuen Instruments ist er sich darüber hinaus auch sicher, dass er künftig noch weitere Projekte umsetzen kann. „Es ist ein komplexes Thema, aber unseren Kunden können wir damit einfache Lösungen anbieten.“


Contracting-Bürgschaften – das Programm:

Contracting-Bürgschaften gibt es seit Anfang 2016. Es handelt sich dabei um ein bundesweites Bürgschaftsprogramm. Für Vorhaben, die die Energiekosten um mindestens 25 Prozent gegenüber dem Status Quo senken, gilt für Contracting-Bürgschaften ein erhöhter Bürgschaftshöchstbetrag von 2 Millionen Euro (bislang 1,25 Millionen Euro), mit dem die Bürgschaftsbanken bis zu 80 Prozent des Risikos für die Finanzierung gegenüber der Hausbank übernehmen. Die Klimaschutz und Eneragieagentur Karlsruhe (KEA) beurteilt die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens. Die Kosten dafür trägt die Bürgschaftsbank.

Was ist Energieeinspar-Contracting?
Für Produktionsbetriebe, Krankenhäuser oder große Gebäudekomplexe, deren Heizung und Energieversorgung in die Jahre gekommen ist, ist die Investition in neue Anlagen eine finanzielle Herausforderung. Mit Hilfe von Energiespar-Contracting lassen sich die Investitionen leichter stemmen. Denn der Contractor, zum Beispiel ein Ingenieurbüro oder ein größerer Handwerksbetrieb, plant und investiert in die neue Anlage. Zudem kümmert sich der Contractor darum, dass die Anlage regelmäßig gewartet wird und dass alles funktioniert. Im Gegenzug zahlt der Kunde dem Contractor monatlich eine Mietrate – ähnlich den Leasingraten für ein Auto. Ziel ist es, dass der Kunde, ohne selbst zu investieren, niedrigere Energiekosten hat und obendrein weniger CO2 ausstößt.


Alle Details zu den Contracting-Bürgschaften bekommen Sie von Klaus Justus, Telefon 0711 1645-751 oder klaus.justus@buergschaftsbank.de
 Christian Müller aus Lörrach erhält den Franchise-Gründerpreis

Rainbow International-Partner Christian Müller

Der Franchise-Gründerpreis des Deutschen Franchise Verbands (DFV) ging auch in diesem Jahr nach Baden-Württemberg: an Christian Müller aus Lörrach. Er ist seit 2014 Franchise-Partner des Schaden-Sanierers Rainbow International. Aktuell beschäftigt er bereits 14 Mitarbeiter; die Umsatz-Planungen hat er immer übererfüllt. Für die außergewöhnliche Entwicklung seines Unternehmens erhielt er am 11. Mai den Franchise-Gründerpreis des DFV in Berlin. Bei der Finanzierung seiner Existenzgründung hat ihn die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg unterstützt.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg begleitet aktuell fast 400 Franchise-Nehmer und ermöglicht ihnen ein Kreditvolumen von nahezu 40 Millionen Euro. Seit 2009 arbeiten die Bürgschaftsbanken eng mit dem DFV zusammen. Das bringt den Hausbanken Finanzierungssicherheit: Denn die Bürgschaftsbanken können Vergleichszahlen anderer Betriebe aus ganz Deutschland liefern, falls sie mehr Informationen zu einem System brauchen. Und die Bürgschaften senken das Finanzierungsrisiko der Hausbanken.


Haben Sie Fragen zu einem Franchise-Engagement? Michael Schultes, Telefon 0711 1645-7952 oder michael.schultes@buergschaftsbank.de hilft Ihnen gerne weiter.
 Informationen rund um die Verkehrswirtschaft
Der Güterverkehr legt jedes Jahr zu: Laut statistischem Bundesamt in Wiesbaden stieg das Transport-aufkommen 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Tonnen. Aktuell begleiten Bürgschaftsbank und MBG fast 200 Betriebe der Verkehrswirtschaft. Deren Finanzierungs-instrumente nutzen sie, um neu zu gründen, um bestehende Betriebe zu übernehmen oder in sie zu investieren.



 „Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist ein wichtiges Thema für unsere Betriebe“, sagt Dr. Timo Didier, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbands des württembergischen Verkehrsgewerbes in Stuttgart. Bei der Beurteilung von Geschäftskonzepten arbeitet der Verband intensiv mit Bürgschaftsbank und MBG zusammen.

Das gemeinsame Informationsblatt zur Verkehrswirtschaft gibt einen umfassenden Überblick über die Branche und welche Finanzierungsinstrumente die Betriebe brauchen.

Das Informationsblatt Verkehrswirtschaft können Sie hier downloaden oder wir schicken es Ihnen zu – kontakt@buergschaftsbank.de
 Dr. Harry Brambach erneut Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

Dr. Harry Brambach
Der Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat Dr. Harry Brambach am 27. April erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Lothar Broda, der Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Tuttlingen ist, wurde im Amt bestätigt. „Neben den klassischen Finanzierungsthemen wie Gründung, Nachfolge oder Wachstum fasziniert mich, dass die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg offen ist für neue Wege“, sagt Brambach. „Mit dem Programm InnovFin 70 kann sie jetzt auch die innovativen Mittelständler in Baden-Württemberg bei ihren Projekten im Ausland
unterstützen – das ist eine echte Innovation“, so der wiedergewählte Aufsichtsratsvorsitzende. Der Diplom-Kaufmann und ehemalige Steuerberater Brambach ist seit zwei Jahren Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Dem Kontrollgremium gehört er seit 2010 an.

 Neubau Werastraße 13


Am 2. Mai hat der Abriss begonnen. Das in die Jahre gekommene Gebäude Werastraße 13 soll neu und schön werden.

Aktuelle Fotos und Filmchen von unserer Baustelle finden Sie auf www.buergschaftsbank.de
 Frisch gedruckt: Die Geschäftsberichte von Bürgschaftsbank und MBG
„Unternehmen in Baden-Württemberg – in der Welt zu Hause“ – so lautet das Schwerpunktthema unserer Geschäftsberichte 2015. Selbst kleine baden-württembergische Betriebe sind im Ausland tätig, wie unsere Förderbeispiele zeigen. Die gute wirtschaftliche Situation im Land ist darüber hinaus eine erfolgversprechende Basis für Integration.

Sie wollen Geschäftsberichte bestellen? E-Mail genügt: kontakt@buergschaftsbank.de. Das PDF zum Download finden Sie hier: www.buergschaftsbank.de
 Termine
Contracting- Kongress

22. Juni 2016: Contracting-Kongress im GENO-Haus in Stuttgart. Das umfassende Programm mit vier Foren bildet die Trends im Contracting-Markt ab. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg wird die neuen Bürgschaften für Energieeinspar-Contracting vorstellen. Die Teilnahme kostet 50 Euro.
Anmeldung über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg in Karlsruhe, www.kea-bw.de/veranstaltungen/kea-veranstaltungen/contracting-kongress-anmeldung


Mittelstandsforum Baden-Württemberg

21. Juli 2016: Mittelstandsforum Baden-Württemberg im Internationalen Congresscenter der Messe Stuttgart. Hier bekommen Sie Praxistipps von Finanzierungsexperten und Unternehmern aus erster Hand. Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg sind bei Forum zwei zum Thema Nachfolgefinanzierung und Forum 14 zum Thema Innovationsfinanzierung dabei.
Anmelden können Sie sich unter: www.convent.de/bw_anmeldung. Die Teilnahme ist kostenlos.
 
 
 

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Herausgeber: Bürgschaftsbank & MBG Baden-Württemberg GmbH Stuttgart
Redaktion: Gudrun Bergdolt . Tel. 0711 1645-703 . Fax 0711 1645-888
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